Stella: Verlieren zu viel Leistung gegenüber Mercedes auf Geraden

Andrea Stella hob hervor, dass 30% des aktuellen Leistungsunterschieds zu Mercedes auf den Geraden entstehen. Trotz des gleichen Antriebs verliert McLaren in diesem Bereich „eineinhalb Zehntel“ gegenüber den Silberpfeilen.

„Unser Abstand zu Mercedes lag schon immer zwischen drei und vier Zehnteln. Dieser entsteht hauptsächlich in den Kurven, wahrscheinlich zu 70% und zu 30% auf den Geraden,“ so der McLaren Teamchef.

Stella räumte ein, dass der Rückstand in den Kurven auf den höheren Abtrieb von Mercedes zurückzuführen ist, der Rückstand auf den Geraden jedoch weniger deutlich ist. Er vermutete, dass McLaren einen höheren Luftwiderstand oder Unterschiede in der Antriebstechnik aufweisen könnte. Stella erklärte:

„Die 30% auf den Geraden könnten mit einem höheren Luftwiderstand an unserem Auto zusammenhängen. Wir analysieren aber auch die Nutzung des Antriebs, da der Geschwindigkeitsnachteil beträchtlich ist.“

Stella sprach die Komplexität der Problemanalyse an, insbesondere die Unterscheidung zwischen Luftwiderstand und Antriebsstrang.

„Das Ergebnis ist ein Geschwindigkeitsunterschied von wenigen km/h, aber es können mehrere Ursachen vorliegen. Das ist ein typisches Problem bei der Analyse von Konkurrenzprodukten: Man kann nicht effektiv unterscheiden, was auf den Luftwiderstand und was auf den Antriebsstrang zurückzuführen ist.“

Der Italiener betonte die Wichtigkeit der Luftwiderstandsreduzierung beim MCL40 bei gleichzeitiger enger Zusammenarbeit mit Mercedes High Performance Powertrains (HPP).

„Man kann wohl einräumen, dass Mercedes weniger Luftwiderstand hat als wir. Wir haben andere Übersetzungsverhältnisse, was Auswirkungen haben kann. Es mag noch andere Ursachen geben. Das Einzige, was ich weiß und was wir beeinflussen können, ist, dass wir alle Luftwiderstandsquellen beim MCL40 minimieren müssen.“

 

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