Stella kritisiert FIA-Entscheidung in Austin

McLaren-Teamchef Andrea Stella ist selten aus der Ruhe zu bringen. Doch die Strafe für seinen Piloten Lando Norris beim Grand Prix der USA hält der Italiener für unangemessen und kritisiert die FIA.

„Beide Autos waren neben der Bahn, also war aus unserer Sicht das Manöver korrekt.“, betont Stella. „Das alles ist jammerschade, denn das hat uns einen Podestplatz gekostet. Es hat uns wichtige Punkte gekostet, nachdem wir Geduld gezeigt hatten und in der ersten Kurve zur Seite gedrängt wurden. Aber das haben wir geschluckt.“

Norris konnte zu Ende des Rennens nur noch knappe vier Sekunden auf Verstappen rausholen, fiel durch die Strafe also hinter den Niederländer und vom Podest.

„Ich behaupte, hier haben die Rennkommissare in ein wunderbares Stück Rennsport eingegriffen, und diese Strafe ist unangemessen. Sie ist deshalb unangebracht, weil beide Autos neben der Bahn waren, also wo soll da ein Vorteil für Lando gewesen sein?“, so der Teamchef. „Wir haben bei der FIA unseren Standpunkt sehr klar gemacht. Doch gegen solche Urteile kann nicht Berufung eingelegt werden. Für uns ist dieses Kapitel geschlossen, und wir blicken nach vorne.“

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