Günther Steiner reagierte auf die Vorwürfe seines Nachfolgers als MoneyGram Haas F1 Team Chef, Ayao Komatsu, und sagte, der Japaner wisse „nicht, wovon er rede.“
In einem kürzlichen Interview mit Racingnews365 warf Komatsu Steiner vor, dessen „Ausredenmentalität“ hätte Teambesitzer Gene Haas „frustriert.“
„Gene war im Laufe der Jahre immer frustrierter, weil es immer eine Ausrede gab. Aber zum Beispiel für 2023 gibt es keine Entschuldigung. Was damals passiert ist, lag daran, dass wir die Probleme von 2019 nicht grundlegend angegangen waren,“ meinte Komatsu.
Steiner wurde im Podcast The Red Flags nun darauf angesprochen und konterte erwartungsgemäß. „Wow, das Genie Ayao Komatsu. Er soll sich lieber auf seine Arbeit konzentrieren, da die gute Form von Haas 2024 überhaupt nichts mit seinem Input zu tun hat. Das liegt an den Entwicklungen der Vorsaison. Sein Input wird sich erst daran zeigen, wohin das Team von hier aus geht,“ so der Südtiroler.
„Wenn er ins Jahr 2019 zurückgeht, war es damals eine andere Welt. Er weiß also nicht wirklich, wovon er da spricht. Letztes Jahr war das Konzept des Autos falsch, was im Juni eingestanden und geändert wurde. Und deshalb sollte er demjenigen danken, denn das hat es möglich gemacht, 2024 zu Beginn der Saison ein gutes Auto zu haben. Damit hatte er genau überhaupt nichts zu tun.“
Steiner geht weiter ins Detail: „Zum Beispiel 2022 gab es kein Geld für Upgrades., kein Bargeld von Haas. Und letztes Jahr gab es keine Upgrades, weil im Windkanal keine Leistung gefunden wurde. Gott sei Dank haben wir uns dann auf 2024 konzentriert und so ein gutes Auto für den Saisonstart entwickelt. Sonst hätte das Team wieder keine Punkte geholt Und bei den letzten beiden Rennen waren sie nicht mehr so stark. In Spa war der Haas meiner Meinung nach das langsamste Auto.“
Der ehemalige Jaguar und Red Bull Mann unterstrich, dass „ich dem Team alles Gute wünsche. Ich habe dort keine Rechnungen offen. Ayao sollte sich wirklich auf seinen Job fokussieren, denn ich arbeite dort nicht mehr. Ich kann dir nicht helfen, Kumpel, Du bist jetzt auf Dich allein gestellt.“
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