Steiner hält Newey-Wechsel zu Williams für Wunschdenken

James Vowles bestätigte in Miami, Gespräche mit Adrian Newey, über eine mögliche Rückkehr zu Williams geführt zu haben. Günther Steiner hält ein Comeback jedoch für ziemlich unwahrscheinlich.

Über die Zukunft von Stardesigner Newey wird seit seinem Rücktritt bei Red Bull Racing viel spekuliert. Williams Teamchef James Vowles macht kein Geheimnis aus seinen Bemühungen den Briten in sein Team zu holen. „Ich denke, wir müssen da direkt sein. Ich will sicherstellen, dass wir mit ihm im Gespräch bleiben.“, erklärt Vowles.

Günther Steiner hält einen Wechsel von Newey jedoch für sehr unwahrscheinlich. „Vor einigen Wochen hieß es, Adrian Newey geht zu Williams. Darüber höre ich nichts mehr. Natürlich springen die Medien darauf an, wenn ein Teamchef sagt, dass er mit Adrian spricht. Ich weiß aber nicht, wie ernsthaft das Ganze ist, aber ich würde sagen, das ist schon auch etwas Wunschdenken.“, meint Steiner.

„Natürlich spricht man mit allen, das muss er auch, aber bevor man öffentlich darüber spricht, sollte man sich ein bisschen sicherer sein, dass es auch so kommt. Andere Teamchefs sprechen auch mit allen, sie sprechen mit Sponsoren und diesen großen Unternehmen. Aber sie wollen das nicht publik machen, denn wenn sich dann nichts ergibt, stehen sie wie die Dummen da.“, erklärt der Südtiroler.

Steiner versteht nicht, wieso sich Newey für Williams entscheiden sollte, „aber vielleicht bieten sie ihm etwas an, das andere nicht können. Vielleicht bekommt er das halbe Team dafür.“

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