Das Haas F1-Team hatte 2019 keine leichte Saison. Auch Teamchef Günther Steiner fürchtete die bevorstehenden Konflikte zwischen seinen Fahrern.
Die Saison 2019 verlief für das Haas F1-Team turbulent. Immer wieder gab es zwischen den beiden Piloten während des Rennens Konflikte und der Teamchef beäugte die Situation mit Argwohn. Er hielt die Situation zwischen den beiden Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen für untragbar: „Nach Silverstone war ich an einem Punkt angelangt, an dem ich das nicht mehr sehen konnte, da wir ja auch mit dem Auto zu kämpfen hatten, dann hatten wir auch noch mit den Fahrern zu kämpfen.“
„Wenn ich die Fahrer nicht unter Kontrolle habe, wie kann das gut für das Team sein? Ich habe auf sie viel Druck ausgeübt, damit es funktioniert, damit alles gut läuft und dann fahren sie in Kurve 5 zusammen. Ab einem gewissen Zeitpunkt dachte ich, dass es nicht mehr kontrollierbar ist.“, erinnert sich Steiner an Silverstone.
Steiner meint, dass der Druck, der auf den beiden Piloten lastete, eine entscheidende Rolle im teaminternen Kampf eingenommen hat. „Sie haben zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr an die Mannschaft gedacht, sondern nur die Gelegenheit gesehen, so wie in Barcelona und Silverstone, gute Leistung zu erbringen. Sie haben sich gut qualifiziert und hatten die Möglichkeit, Punkte zu holen, und vergessen, dass das Punkte für die Mannschaft sind und nicht nur für sie alleine.“
Jedoch werden Magnussen und Grosjean auch 2020 im gleichen Team fahren, der Däne meint jedoch, dass es keine Probleme mit seinem Teamkollegen gab. „Es war ärgerlich, da es gerade in der Presse zu einem großen Thema wurde.“, meint Magnussen.
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