Nico Hülkenberg hat in den letzten drei Jahren gerade einmal vier F1 Rennen absolviert. Dennoch entschied sich das Haas F1 Team für den 35-Jährigen als Stammpiloten für 2023.
Teamchef Günther Steiner erwartet von Hülkenberg „Konsistenz, Nico soll immer das Bestmögliche aus dem Auto herausholen.“
Im Talk mit RTL kündigte der 57-Jährige an, dass „das Team in der kommenden Formel 1 Saison den nächsten Schritt nach vorne machen will. Aber ich kann nicht sagen, dass ich mir immer Punkte erwarte, weil ich nicht weiß, wie stark das Auto ist.“
Hülkenberg müsse „immer da sein und so oft wie möglich“ abliefern, erklärte Steiner, der überzeugt ist, dass „Nico sich schnell wieder an das Niveau in der Formel 1 gewöhnen wird. Aber natürlich werden wir ihm ein paar Rennen Zeit geben.“
„Ich mache mir keine großen Sorgen. Logischerweise haben wir darüber nachgedacht, was ist, wenn jemand drei Jahre nicht Vollzeit Rennen gefahren ist. Aber er hat ein paar Mal getestet. Als er letztes Jahr zum Anfang des Jahres für Sebastian Vettel einspringen musste, hat er einen super Job gemacht.“
Für den Südtiroler ist „Hülk“ „einer dieser Jungs, die schon verschiedene Autos gefahren haben – nicht nur in der Formel 1, sondern auch Sportwagen. Er kann sich ziemlich gut an neue Sachen anpassen.“
Probleme mit Teamkollege Kevin Magnussen erwartet Steiner keine. „Der Zweikampf ist ja auch schön und macht den Sport interessant. Es darf halt nur nicht auf die Kosten des Teams gehen, das ist wichtig. Wenn ja, dann muss man halt einschreiten.“
„Kevin kennt mich in der Zwischenzeit und ich glaube, ich kenne Nico auch gut genug, dass wir da hoffentlich keine größeren Probleme haben.“
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