Red Bull Junior Liam Lawson drängt in die Formel 1.
Er ist ein potenzieller Kandidat für das Scuderia AlphaTauri Cockpit von Yuki Tsunoda, falls der Japaner weiterhin so wenig Zählbares liefert.
Lawson kam als neuseeländischer Formelchampion nach Europa, wurde Vizemeister in der ADAC Formel 4 und später der Euroformula Open. Letzte Saison wurde ihm als Rookie der DTM Titel im letzten Lauf noch – äußerst umstritten – weggeschnappt. Aktuell ist der „Kiwi“ in der FIA Formula 2 unterwegs und trotz vier DNFs in 20 Läufen Achter, in Schlagdistanz zu P4.
Als Lawson im Dezember 2021 beim „Young Driver Test“ am Yas Marina Circuit unterwegs war, lobte ihn Alpha Tauri Boss Franz Tost in höchsten Tönen: „Liam hat einen wirklich tollen Job gemacht. Er ist ohne Probleme 125 Runden gefahren und hat eine sehr konkurrenzfähige Rundenzeit gesetzt. Er hat uns am Tag gutes Feedback gegeben, wir haben viele verschiedene Set-ups mit ihm ausprobiert und wirklich starke Daten gesammelt.“
Daraufhin wurde er von Oracle Red Bull Racing als F1 Reservepilot engagiert und übernahm diese Rolle alleine nachdem Juri Vips gefeuert wurde.
Beim Belgien GP Ende des Monats wird Lawson erstmals ein freies Training in der Königsklasse bestreiten, für Alpha Tauri. „Wir planen in Spa mit Liam in FP1. Ich bin sicher, er wird das wieder perfekt abwickeln“, so Teamchef Tost.
Beim „Schwesterteam“ der Bullen läuft es 2022 so gar nicht rund. Auch wenn Tsunoda nach Punkten nicht wirklich weit weg von Teamleader Pierre Gasly ist, so hat der Japaner doch schon mehrere Crashes zu verzeichnen und seine Wutausbrüche machen die Arbeit mit ihm für die Ingenieure nicht leichter.
Zuletzt stellte ihm auch Red Bull Motorsportberater Helmut Marko die Rute ins Fenster und meinte: „Yuki ist unser Problemkind. Wir haben auch bereits einen Psychologen organisiert, hoffen, dass wir die Wut in positive Energie kanalisieren können.“
Der Sitz des Japanes beginnt also immer mehr zu wackeln. Und Lawson scharrt in den Startlöchern….
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