Red Bull Racing erwartet Penaltys für beide Fahrer am Russland-Wochenende, da sowohl am Auto von Ricciardo, als auch bei Verstappens Boliden neue Power Unit Komponenten eingebaut werden müssen.
Nach den Startschwierigkeiten mit dem Renault-Triebwerk ‚Spec C‘ will Red Bull-Chef Christian Horner für den Großen Preis von Russland auf neue ‚Spec B‘ – Power Units zurückgreifen.
Da Red Bull im letzten Abschnitt der Saison relativ wenig zu verlieren hat, haben sie sich entschieden, das neueste Renault-Triebwerk zu testen. Renault warnte jedoch davor, dass diese Versuchseinheit Probleme mit der Zuverlässigkeit haben könnte, weshalb McLaren und das Renault-Werksteam es ablehnten, mit der Spec C-Version zu fahren. Bei Red Bull war sie in Monza und in Singapur im Einsatz, wobei Max Verstappen vor allem auf dem Marina Bay Circuit über das gesamte Wochenende Schwierigkeiten mit der Fahrbarkeit des Autos hatte.
Die Notwendigkeit eines starken Triebwerks im Autodrom von Sochi bedeutet, dass Red Bull sich für frischere, zuverlässigere Spec B-Einheiten entschieden hat, der Tausch wird allerdings Strafen wegen der Überschreitung der maximalen Anzahl der erlaubten Komponenten auslösen.
„Wir haben die vorherige Spezifikation für das nächste Rennen im Auto, Sochi wird also ein hartes Wochenende für uns“, sagte Horner. „Wir haben die Risiken in Kauf genommen, als wir diese Spec C-Einheit eingesetzt haben. Sie hat ein bisschen mehr Leistung gebracht, hat uns allerdings auch vor so manches Problem gestellt. Ich denke, die Red Bull Mechaniker haben einen guten Job gemacht, haben das Mapping so gut es geht innerhalb ihrer Möglichkeiten eingestellt. Es wäre besser gewesen, mehr Zeit und Optimierung zu haben.“
Auf die Frage, ob es unter den verbleibenden sechs Rennen noch eine Strecke gibt, auf der Red Bull siegfähig wäre, antwortete Horner: „Ich denke, realistisch gesehen ist Mexiko die einzige Strecke wo wir unter normalen Umständen eine Chance auf den Sieg hätten.“
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