Smedley bezieht Position in Massa´s Klage

Über 15 Jahre ist die Weltmeisterschaft 2008 her. Ex-Ferrari-Pilot Felipe Massa zieht nun aufgrund des Ausgangs eben dieser WM vor Gericht und sorgt damit für rege Diskussionen.

Ein enger Vertrauter von Massa kann sein Vorgehen zwar verstehen, hält aber nichts von einer möglichen Korrektur des Ergebnisses. „Sicher wäre es toll gewesen, 2008 die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Aber wir haben es nicht geschafft.“, stellte Robert Smedley im Podcast „Formula for Success“ klar. „Lewis hat sie gewonnen. Und der Fahrer mit den meisten Punkten am Ende der Saison, ist derjenige, der es verdient hat, zu gewinnen.“, so Massas damaliger Ferrari-Renningenieur weiter.

Massa sieht sich im Prozess im Recht, da bekannt wurde, dass der damalige FIA-Chef Max Mosley von der Manipulation des GP von Singapur wusste. Bei diesem Rennen, welches als „Crashgate“ in die Geschichte einging, verursachte Nelson Piquet Jr. einen Unfall, welcher eine Safety-Car Phase auslöste. Massa ging aufgrund dessen leer aus und verlor vier Punkte auf seinen Konkurrenten Lewis Hamilton. Letzterer gewann die WM am Ende mit einem Punkt Vorsprung auf Massa.

„Er hat ganz klar gesagt, dass er es aus einem Gefühl für Gerechtigkeit heraus tun will. Er hat das Recht, das zu tun. Es ist gut für ihn, wenn er das tun will.“, erläutert der Brite Massas Beweggründe. Den Ausgang des Prozesses betitelt Smedley als offen: „Ich weiß nicht, wie es ausgehen wird. Ich werde es als Zuschauer verfolgen und wir werden sehen, was passiert.“

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