Erwartungsgemäß waren die Mercedes auch am Freitag in Monza tonangebend
Lewis Hamilton stellte im ersten Freien Training für den Grand-Prix von Italien am Freitagvormittag die Bestzeit auf. Dabei war der WM-Zweite in seinem Mercedes in seiner schnellsten Runde mit 1:26,187 Minuten deutlich schneller als Jenson Button im McLaren (+ 0,623). WM-Spitzenreiter Nico Rosberg kam auf die drittbeste Zeit (+ 0,808). Am Nachmittag hatte Hamilton ein Elektronikproblem und verlor dadurch eine Dreiviertelstunde, während Stallgefährte Rosberg eine Topzeit nach der anderen aufstellte. Der Brite stieg erst 28 Minuten vor Schluß in die zweite Session ein, knallte aber gleich im zweiten Stint eine fast idente Zeit (+0.061 Sekunden) wie sein Rivale hin.
Ferrari stark
Hinter den Silberpfeilen klassierten sich die „Gastgeber“ Kimi Räikkönen und Fernando Alonso auf Ferrari als erste Herausforderer. Der Finne lag auf seiner besten Runde nur mehr eine Zehntel hinter Rosberg zur großen Freude der Tifosi. „Es hat heute sehr viel Spaß gemacht. Das Auto fühlt sich gut an, aber heute ist erst Freitag“, so der Iceman. Allerdings waren die Roten, wie zumeist am Freitag, mit weniger Sprit an Bord unterwegs.
Williams wie erwartet, McLaren gut
Das übliche Programm spulte man wieder einmal bei Williams ab, wo die Vormittagseinheit am Freitag immer zur Grundabstimmung genutzt und erst am Nachmittag angegriffen wird. Prompt war Valtteri Bottas nach dem Mittagessen auch . Teamkollege Felipe Massa suchte noch ein wenig nach der Abstimmung und wurde „nur“ Neunter. Gute Stimmung herrschte auch bei McLaren, denn die Jungs aus Woking waren in beiden Einheiten schnell. Button wurde 2. und 5., Magnussen 5. und 8.
Bullen unter Druck
Vorjahressieger Sebastian Vettel dürfte heuer unter normalen Umständen mit dem Sieg nichts zu tun haben, denn vom Speed her scheint der Red Bull hier nicht nur Mercedes klar unterlegen, sondern auch Ferrari, Williams und sogar McLaren waren schneller. Vettel war zwar zweimal bester Renault-Pilot, aber der Rückstand doch beträchtlich. Viele Probleme gab es bei Daniel Ricciardo, denn der Australier konnte zunächst nur 12 Runden abspulen, ehe sein Antriebsstrang streikte. Am Nachmittag fuhr er zwar länger, aber nicht schneller und wurde 10.
Licht und Schatten
Stark zeigte sich auch Sergio Perez, der die halbe Morgensession an Daniel Juncadella abtreten musste, sich am Ende aber dennoch vor dem Neuling und Stallgefährte Nico Hülkenberg klassierte. Ganz entgegengesetzt verlief das Training für die Lotus-Piloten Romain Grosjean und Pastor Maldonado. Beide hatten massive Probleme mit dem Bremssystem und dem Handling der Boliden. Sie rutschen ständig von der Piste und fanden sich fast am Ende der Rangliste.
Mick Schumacher freut sich besonders auf Ovalrennen
Mick Schumacher ist endgültig im US-Motorsport angekommen und freut sich besonders auf die Ovalrennen
Hill glaubt an Sensation durch Aston Martin
Damon Hill glaubt, dass das Aston Martin Aramco Formula One Team 2026 „die große Überraschung“ sein könnte und erinnert dabei an Brawn GP.