Andrew Shovlin ist von Kimi Antonellis Arbeit für 2026 im Simulator beeindruckt und erwartet ihn noch stärker.
„Wir verstehen ihn immer besser. Er fühlt sich im Team sehr wohl und wir sind gespannt, wie er sich weiterentwickelt,“ so der technische Leiter des Mercedes-AMG Petronas F1 Teams
„Kimi hat für sein junges Alter eine beeindruckende Fähigkeit, stundenlang im Simulator zu trainieren. Ich denke, alle jungen Fahrer, die mit Spielen aufgewachsen sind, entwickeln diese Fähigkeit, nebenbei zu fahren und sich dabei über die anderen Spieler lustig zu machen.“
Shovlin ist überzeugt, dass die Simulatorarbeit Antonelli auch hilft, „sich des Denkens während des Fahrens bewusst zu sein. Beim Fahren selbst tritt das Denken in den Hintergrund. Man kann sich auf Energie, Strategie und Überholmanöver konzentrieren. Er fährt gerne im Simulator und trainiert dort so viele Stunden wie nötig. Das ist mit Abstand das Wichtigste.“
Der Brite sprach auch über die Zusammenarbeit zwischen Antonelli und seinem Streckeningenieur Pete Bonnington:
„Da Kimi Bono genau beschreiben kann, was das Auto macht, weiß Bono, was zu tun ist. Mit der Zeit können wir ihm erklären, wie alles funktioniert und wie man die mechanische Balance des Autos während der Runde mit den verfügbaren Hilfsmitteln optimal ausbalanciert. Das gelingt ihm immer besser, und junge Fahrer bauen sich so eine Art Wissensdatenbank auf.“
„Natürlich gab es gegen Ende des Jahres, als sich die Ergebnisse verbesserten, einige Sessions, in denen er es wohl übertrieben hat. In Q1 und Q2 war er sehr gut, dann ging er in Q3 zu weit und musste dafür büßen. Aber das sind die wichtigsten Details, die Fahrer mit sechs oder zehn Jahren Erfahrung auf die harte Tour lernen.“
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