Shitstorm auf Helmut Marko

Red Bull Motorsportberater Helmut Marko ist mit seinen Aussagen über Sergio Perez in der internationalen Presse schwer unter Beschuss geraten.

Der „Doktor“ ist in der Motorsport-Welt nicht nur für sein Know-How, sondern auch für seine direkte Art, die Dinge anzusprechen, bekannt, wenn nicht sogar berüchtigt. Nun scheint ihm dies aber auf den Kopf gefallen zu sein.

In seiner Analyse des Italien GP auf ServusTV Sport ließ Marko unter anderem wissen, dass „Checo ein Südamerikaner ist, er hat Formschwankungen, er kann sich nicht so gut konzentrieren wie ein Verstappen oder Sebastian Vettel.“

Diese geografische Einordnung ist natürlich falsch, denn Perez stammt aus Mexiko.

Was aber noch deutlich mehr Wellen schlug, war der Umstand, dass Marko in seiner Generalisierung einem „Südamerikaner“ absprach, sich so gut konzentrieren zu können, wie ein Europäer.

Auch wenn der 80-Jährige selbstredend mit beiden Aussagen, die Mentalität seines Piloten ansprechen und die damit bei Perez verbundene höhere Emotionalität ansprechen wollte, sorgten diese für einen Shitstrom aufgebrachter User, die dahinter „europäische Arroganz“, „Rassismus“ oder „Senilität“ orteten.

Marko reagierte im Gespräch mit oe24.at : „Das war doch nicht so gemeint. Ich hab gemeint, ein Mexikaner hat eine andere Mentalität als ein Deutscher oder ein Holländer.“ Er ließ es sich aber nicht nehmen, mit dem Satz „Aber wer weiß, vielleicht ist das gesteuert und eine Agenda gegen mich“ nachzukarten….

 

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