Schwieriges Training für Caterham

Kamui Kobayashi (Foto: Caterham F1 Team)Für die beiden Piloten von Caterham gestalteten sich die heutigen Trainings eher schwierig. Vor allem die Reifen kamen nur langsam auf Temperatur.

 

Kurzes erstes Training

Kamui Kobayashi beendete das erste Training mit über vier Sekunden Rückstand auf Platz 17, das zweite als Vorletzter. „Es waren heute die tiefsten Temperaturen des heurigen Jahres, um ein Training zu beginnen“, erklärt der Japaner seine Schwierigkeiten. „Wir  mussten hat daran arbeiten, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Die Balance des Autos fühlte sich grundsätzlich sehr gut an. Ich hatte nur ab der dritten Runde ein Problem mit der Vorderradaufhängung, sodass wir gemeinsam mit Pirelli entschieden haben, das Training nach 16 Runden zu beenden.“

Vor dem zweiten Training wurden einige mechanische Veränderungen am Auto durchgeführt, die das Auto besser machten. Etwas Übersteuern blieb. Einige Probleme im Cockpit beeinträchtigten aber noch seine Performance. „Wir gehen laut Plan vor und haben dann auf die Option-Reifen gewechselt, bevor wir die langen Trainingseinheiten gefahren sind“, erklärt der Caterham-Pilot. Vor allem der Abbau der Reifen war zufriedenstellend und gleichmäßig.

Traktionsprobleme bei Ericsson

Markus Ericsson landete bei seinen ersten Auftritten auf dieser Rennstrecke in beiden Trainings am Ende des Feldes. Die tiefen Temperaturen bereiteten auch ihm entsprechende Schwierigkeiten.

„Die Kälte und die harten Reifen, die wir am Beginn des Trainings verwendeten, ließen bei mir entsprechenden Grip vermissen“, erzählt der Schwede von seinen ersten Erfahrungen. „In den Bremszonen muss man sehr aufpassen, nicht von der Strecke zu fliegen. Auch das Herausbeschleunigen ist entsprechen problematisch.“

Im zweiten Training übersteuerte das Auto vor allem in den schnellen Kurven, wogegen man mit etwas Untersteuern entgegen wirkte. Auch an der Aerodynamik musste gearbeitet werden. „Wir haben vor der letzten halben Stunde, wo wir die Medium-Reifen verwendeten, auch einmal die weichen Reifen getestet, aber ich konnte keine ungestörte Runde fahren“, seufzt Ericsson. „Wir werden dann morgen noch einige Neuigkeiten in das Auto einfließen lassen.“

Staudohar relativ zufrieden

Renault`s Cedrik Staudohar war nicht unzufrieden mit dem heutigen Tag. Am Motorblock war viel zu tun, aber es konnten die meisten Themen wie geplant durchgearbeitet werden. „Wir haben eine Menge Daten gesammelt, die wir heute Nacht analysieren“, erzählt der Franzose. „Man kann sagen, wir haben in der Fahrbarkeit des Autos einige Fortschritte gemacht. Wir werden das Fein-Tuning gemeinsam mit den Fahrern machen und maximale Performance am Auto suchen. Trotz einiger

Kleinigkeiten beim ERS-System war es ein guter Tag und ich denke, wir werden morgen die letzten Prozente Leistung aus dem Motor quetschen“, ist sich Staudohar sicher.

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