Mick Schumacher stieß bei seinem ersten Ovaltest „ziemlich früh“ an seine Grenzen
Der ehemalige F1-Rennfahrer absolvierte am Mittwoch seinen ersten Ovaltest auf dem Homestead-Miami Speedway. Dabei fuhr Schumacher 97 Runden in einem komplett schwarzen Honda des Rahal Letterman Lanigan Racing Teams.
Der 26-Jährige wurde dabei von Teamkollege Graham Rahal und Driver Coach Ryan Briscoe unterstützt. Der Tag verlief recht reibungslos, da Schumacher schnell die Grenzen des Fahrzeugs ausloten konnte.
„Wir haben sie ziemlich früh erreicht. Da das Auto recht hoch lag, bewegte es sich ziemlich stark; das Heck war instabil. Und als wir dann die Änderungen vornahmen, baute es etwas mehr Schub auf,“ so der Deutsche zu US-Medien.
„Insgesamt denke ich, dass wir beide Extreme hatten, die man sich wünscht. Wir hatten sowohl Untersteuern, starkes Untersteuern, als auch ein ziemlich instabiles Heck, was für mich großartig war, um zu erleben, wie sich das Auto in diesen Momenten verhielt.“
Schumacher wäre „jetzt vor einem Ovalrennen deutlich selbstsicherer und würde mich wohler fühlen. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich mich wohlfühle und welche Einstellungen mir am besten gefallen. Ich denke, wir haben heute wirklich viel erreicht.“
Zur Vorbereitung auf seinen ersten Ovaltest fuhr der RLL-Neuzugang tagszuvor in einem Minivan auf der Strecke mit ihrer variablen Überhöhung von 18 bis 20 Grad. Briscoe saß auf dem Beifahrersitz und gab ihm wertvolle Tipps.
„Sie sagten mir vor allem: ‚Hey, wir sind nicht hier, um etwas zu beweisen, wir sind nur hier, um zu lernen‘“, sagte Schumacher. „Das hat mich sehr angesprochen, denn genau diese Herangehensweise wollte ich auch verfolgen. Ich wollte einfach alles in meinem eigenen Tempo angehen. Das war heute wirklich gut.“
„Ryan und Graham waren dabei eine große Hilfe. Aber vor allem das ganze Team hat mir das Gefühl gegeben, dass wir alle an einem Strang ziehen und uns Zeit lassen.“
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