Ralf Schumacher ortet bei WM-Leader Oscar Piastri die Auswirkungen des steigenden Drucks.
Bislang war der McLaren Star praktisch fehlerlos in der Saison 2025 unterwegs, punktete in jedem Rennen und stand nur zweimal in 16 Läufen nicht am Podium.
Doch in Aserbaidschan verunfallte der Australier bereits im Qualifying, hatte aber Glück, weil er vorher schon den Einzug in Q3 fixiert hatte. Doch im Rennen produzierte er dann einen Frühstart und landete wenig später im TechPro Barrier – Grand Prix vorbei.
„Es ist klar, der Druck kommt, aber das Auto war auch nicht da für ihn,“ erklärte nun Ralf Schumacher.
Für den F1 Experten ist klar: „Man merkt, da ist Druck auf dem Kessel, denn der Frühstart hat nichts mit dem Grip zu tun, der nicht da war.“
„Oscar zeigt jetzt auch mal Nerven, und es wird spannend zu sehen sein, was da noch passiert,“ so Schumacher weiter, der die Entwicklung für eine logische Folge hält.
„Als Fahrer träumst Du davon, um die Formel 1 Krone zu kämpfen. Wenn Du dann wirklich dazu in der Lage bist, kommt der Druck von ganz allein. Das geht an keinem spurlos vorüber.“
Der sechsfache Grand Prix Sieger sieht aber die Schuld nicht nur bei Piastri: „Sein McLaren hatte aber auch nicht das Gripfenster, das Piastri gewohnt ist. Da können so kleine Fehler auftreten, die bisher nicht aufgefallen sind, weil sie sonst drumherum fahren.“
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