Schumacher erwartet heftiges Gewitter bei Red Bull Racing

Auch wenn – oder gerade weil – Liam Lawson nach nur zwei Rennen durch Yuki Tsunoda ersetzt wurde, sieht Ralf Schumacher noch turbulentere Zeiten auf Oracle Red Bull Racing zukommen.

Im F1-Podcast „Backstage Boxengasse“ sagte der Deutsche: „So sehr ich Dr. Marko schätze, aber er spielt da auch manchmal eine etwas unglückliche Rolle. Er will die Jungs natürlich fördern, aber auf der anderen Seite verlangt er ihnen auch sehr viel ab und gibt ihnen dann zu wenig Zeit.“

Laut Schumacher „gerät (Marko) jetzt intern wieder ein bisschen unter Druck. Jetzt ist bei diesem ganzen, ich nenne es mal kopflosen Haufen, an allen Ecken ‘Firefighting‘ angesagt. Wenn man überlegt, wo Red Bull war und wo sie jetzt sind – sie sind schon in der Mittelmäßigkeit verschwunden- würde ich nicht wissen wollen, was Firmengründer Dietrich Mateschitz dazu gesagt hätte.“

Teamchef Christian Horner sieht der sechsfache Grand Prix Sieger ganz besonders in der Schußlinie: „Ich glaube, da bleibt kein Stein auf dem anderen am Ende des Tages. Horner ist umstritten.“

„Er hat es einfach nicht geschafft, diese Erfolgskombination bei Red Bull zusammenzuhalten und diese Strömungen aufzuhalten mit diesen persönlichen Befindlichkeiten. Diese haben dann letztendlich dazu geführt, dass Adrian Newey und andere wichtige Leute das Team verlassen haben. Jetzt kriegt er die Quittung dafür. Das wird ein Riesenproblem.“

 

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