Schumacher: „Bei Red Bull brennt im Hintergrund der Baum“

Ralf Schumacher denkt, dass bei Oracle Red Bull Racing „im Hintergrund der Baum brennt“

Schumacher spricht im Sky Podcast „Backstage Boxengasse“ über den Performance-Einbruch bei Red Bull und hält Technikdirektor Pierre Wache für überfordert.

„Aus meiner Sicht sind die Schuhe für ihn zu groß. Er hat schon im letzten Jahr das Auto von Adrian Newey entwickelt und das ging in die komplette falsche Richtung. Ich würde nicht sagen, dass er komplett aus dem Team entfernt werden sollte. Aber sie müssen sich nach jemandem umsehen. Guten Leuten, erfahrenen oder jungen,“ watscht Schumacher den Franzosen ab.

„Red Bull muss diese Lücke dringend schließen. Denn das Auto ist offensichtlich eine Katastrophe. Wie oft haben wir Max Verstappen in letzter Zeit neben der Strecke gesehen? Das gab es vorher nie. Ich glaube, hinter den Kulissen läuft etwas gewaltig schief.“

Der Deutsche ist überzeugt, dass Helmut Markos Abwesenheit dazu geführt hat, dass Verstappen mehr Druck aufgrund der aktuellen Situation bei Red Bull aushalten muss, und dass er zu seinem eigenen Wohl aus dem Rampenlicht genommen werden muss.

„Helmut (Marko) wird dringend bei Red Bull gebraucht, denn im Moment ist Max Verstappen, ehrlich gesagt, die einzige Stimme der Vernunft. Und das ist eigentlich nicht Max’ Aufgabe. Er wird dort allein gelassen, steht im Rampenlicht, wird ständig befragt.“

„Die Fragen der Journalisten werden immer kritischer, was angesichts der Lage bei Red Bull und Max‘ Aussagen verständlich ist. Es fehlt jemand wie Helmut, der ihn aus der Schusslinie nimmt und schützt. Aktuell steht er als Pressesprecher, Rennfahrer, Weltmeister in jeder Hinsicht völlig isoliert da.“

Schumacher ist sicher, dass da im Hintergrund der Baum brennt. Racing Bulls, die kleine Schwester, hat einen klar besseren Job gemacht im Moment. Und da gibt es Vater Jost, der sicher harte Kritik üben wird.“

 

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