Gene Haas hat mit Teamchef Günther Steiner und Technikdirektor Simone di Resta die beiden Schlüsselpersonen beim MoneyGram Haas F1 Team gefeuert.
Nun soll Ex-Renningenieur Ayao Komatsu den Rennstall neu, effizienter strukturieren, weil Haas sicher ist, dass Steiner und Co. nicht das volle Potenzial der Ressourcen abgerufen haben.
Allerdings mag Haas zwar ein absoluter Experte im US-Rennsport sein, doch die Mechanismen der Formel 1 funktionieren völlig anders. Allein das Regulativ untersagt viele der Synergieeffekte die sich der Amerikaner aus der Zusammenarbeit mit Ferrari vorstellt.
Zudem hat Haas F1 seit Jahren das geringste Budget und die mit Abstand kleinste Entwicklungsabteilung der Königsklasse. Man hat einen Standort in England, ein Büro bei Ferrari und die Headquarters in den USA, die für die Formel 1 viel zu weit vom Schuss sind.
Haas scheint das nicht zu verstehen, vor allem, weil er es gar nicht verstehen will, weil er sein Formel 1 Investment angeht wie seine erfolgreichen Teams in der NASCAR oder IndyCar.
Völlig konträr dazu weiß Landsmann Michael Andretti viel besser wie man im Haifischbecken Formel 1 richtig schwimmen muss. Wohl auch deswegen wurden ihm von den bestehenden Teams, ganz besonders Red Bull, Mercedes und Aston Martin, alle nur erdenklichen Knüppel in die Beine geworfen, im Bestreben sein eigenes Team an den Start zu bringen.
Nun könnte Andretti aber von Haas‘ Frustration profitieren und sich vielleicht doch noch über ein bestehendes Team einkaufen – mit Sauber F1 lief der Plan ja schief. Geld ist genügend vorhanden und Haas ist ein Geschäftsmann, der nicht an der Formel 1 hängt.
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