Nach dem Sensationssieg durch Max Verstappen in Barcelona spekuliert man bei den Bullen auf ein weiteres Highlight in den Gassen von Monaco
Bei seinem ersten Formel-1-Sieg seiner noch jungen Karriere profitierte Teenie Max Verstappen vom Doppel-Aus der Silberpfeile nachdem sich Nico Rosberg und Lewis Hamilton in die Karre gefahren waren. Aber der überraschende Erfolg verlieh dem gesamten Team nicht nur die viel zitierten Flügel, sondern könnte beim kommenden Rennen, dem Grand Prix von Monaco, sogar noch übertroffen werden. „Monaco zählt zu den wenigen Läufen bei dem wir Siegchancen haben sollten“, ließ Bullen Motorsport-Direktor Helmut Marko vor Saisonbeginn wissen. Hauptgründe dafür sind die Top-Aerodynamik der Renndosen und der Umstand, dass der PS-Nachteil den diese gegenüber der Konkurrenz von Mercedes und Ferrari haben, in den engen Gassen des Fürstentums nicht so ins Gewicht fällt.
Seit dem Barcelona-Sieg hat sich aber noch einiges im Bullen-Lager getan, was die Zuversicht weiter steigert. Denn Motorenpartner Renault – auch wenn TAG Heuer draufsteht – hat das versprochene, deutlich leistungsfähigere Update wie versprochen zu den Testfahrten nach Spanien geliefert. Und das neue Aggregat überzeugte derart, dass man den Renneinsatz nun schon auf das Monaco-Wochenende vorverlegen will. „Wir müssen unserem Motorenpartner TAG Heuer gratulieren. Sie haben einen tollen Job gemacht, was bei uns für viel Optimismus sorgt. Damit sollten wir zumindest Ferrari jedes Wochenende herausfordern können. Und wir sollte nicht vergessen, dass Daniel (Ricciardo) in Barcelona im Qualifying nur 0.65 Sekunden hinter Lewis Hamilton lag. Das ist das knappste Ergebnis für uns seit über 12 Monaten“, strahlte Teamchef Christian Horner.
Nach dem Crash der beiden WM-Protagonisten Hamilton und Rosberg mussten die Mercedes-Mechaniker nicht weniger als 1.200 Teile auf ihre strukturelle Integrität überprüfen, um sicherzugehen, dass man sie für den Monaco GP wiederverwenden kann. Nachdem das Training im Fürstentum bereits am Donnerstag stattfindet, ist die Zeit dafür noch kürzer als sonst, zumal nicht mehr als 100 Teile pro Tag überprüft werden können. „Zum Glück sind solche Vorfälle sehr selten, denn es bedeutet 24h Schichten. Als wir den Unfall gesehen haben, hielten wir alle für zehn Sekunden die Luft an und dachten schon an den Haufen Arbeit. Aber das ist eben auch Teil des Jobs“, nahm Technikchef Rob Thomas die Aufgabe mit Humor. Laut Thomas musste alles bis Montagfrüh fertig sein, „denn dann werden die Rennwagen nach Monaco verschifft. Die Schwierigkeit ist das richtige Maß zwischen Kompromiss und Kontrolle zu finden. Aber Sicherheitsprobleme gibt es keine.“
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