Am Wochenende steht für die DTM das Highlight der Saison an – wenn die DTM-Boliden auf den Straßen Nürnbergs rasen, ist Spannung garantiert!
Der Norisring gilt als Mercedes-Benz Strecke. Keiner der Hersteller dominierte die engen Gassen in den vergangenen Jahren so oft wie die Sterne. Das stört vor allem Audi. Für die vier Ringe ist der Norisring die Heimstrecke, aber in den vergangenen Jahren wollte es einfach nicht mit dem Triumph klappen. Unvergessen bleibt das Skandal-Rennen aus dem Jahre 2013 als der schwedische Audi-Pilot Mattias Ekström das Rennen souverän gewann, aber nachträglich disqualifiziert wurde, weil sein Vater ihm damals Wasser über den Rennoverall goss. Das Rennen wurde offiziell ohne Sieger gewertet.
Audi und BMW bislang chancenlos
Im vergangenen Jahr hatten aber sowohl Audi, als auch BMW keine Chance gegen Mercedes. Nachdem Chris Vietoris am Samstag die Pole-Position holte, gewann der spätere Champion Pascal Wehrlein das Rennen und ebnete sich somit den Weg zur Meisterschaft. Auch das Podium war in reiner silberner Hand. Wehrlein gewann vor seinen Markenkollegen Robert Wickens und Gary Paffet. Am Sonntag deutete sich ein Ende der Dominanz an, denn BMW-Pilot Bruno Spengler stellte seinen M4 DTM auf die Pole-Position. Doch am Ende jubelte wieder Mercedes, denn Wickens gewann vor Vietoris. Spengler landete auf dem dritten Rang.
Auer im Hoch
Lucas Auer kommt mit reichlich Rückenwind nach Nürnberg. Nach seiner eindrucksvollen Vorstellung auf dem Lausitzring will “Luggi“ da weitermachen, wo er aufgehört hat. Nämlich mit Siegen. Auch an den Norisring knüpft er besondere Erinnerungen. Im vergangen Jahr konnte er beim Sonntagsrennen seine ersten DTM-Karrierpunkte einfahren, was auch dieses Wochenende machbar sein sollte. Das Wetter am Norisring ist nahezu immer überragend. Aber heuer sieht es ein wenig anders aus. Für beide Renntage ist Regen angesagt, was die Rennen mit zusätzlicher Spannung versorgen könnte.
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