Die eskalierende Krise in der Ukraine veranlasst die internationale Gemeinschaft, über härtere wirtschaftliche Sanktionen gegenüber Russland und Wladimir Putins engsten Kreis nachzudenken. Da diese auch den Kapitalfluss zwischen dem Land mit der EU und anderen beeinträchtigen, steht der Grand Prix in Sotschi vor der Absage…
Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen schon in der Formel 1 spürbar
Während Rennlegende und nunmehriger Mercedes Aufsichtsratsvorsitzender Niki Lauda einen Boykott des Rennauftaktes in Sotchi immer ablehnte, stellen die Ereignisse in der Ukraine auch die Formel 1 und ihre Teams vor neue Tatsachen.
Im letzten Monat ist die Formel 1-Karriere von Sauber Testpilot Sergey Sirotkin ins Stocken geraten, da sein Sponsor, die russische SMP Bank, von den Sanktionen der USA und der EU betroffen ist. Sein Unterstützer, Boris Rotenberg, wird dem engsten Kreis um Wladimir Putin zugerechnet. Von der Einfrierung von Bankguthaben sind auch andere Athleten, die er sponsert, betroffen.
Nun hat ein prominenter britischer Politiker seine Zweifel an der Durchführbarkeit des Grand Prix von Russland angemeldet. Sir Richard Ottaway, Vorsitzender des Außenausschusses des House of Commons, erklärte gegenüber der Zeitung Times. „Ein russischer Grand Prix ist durch die Verwicklung Russlands in die ukrainische Krise für mich praktisch undurchführbar.“
„Wenn härtere wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland erlassen werden, ist es für die Formel 1 fast unmöglich, den Grand Prix von Sotchi durchzuführen, da der Geldfluss zwischen Russland und der internationalen Gemeinschaft unterbunden ist“, zeigt sich Ottaway sehr skeptisch.
Gemäß Times-Korrespondent Kevin Eason haben die Formel 1-Teams Angst, in politische Diskussionen wie in Bahrain hineingezogen zu werden. Auch wollen sich die Sponsoren mehrheitlich vom Verhalten der Russen distanzieren.
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