Rückkehr von Manor in die Königsklasse?

Der frühere Geschäftsführer von Manor Racing F1, Graeme Lowdon, schließt eine Rückkehr des Teams in die Formel 1 nicht aus, Voraussetzung wäre die Einführung einer Kostengrenze.

Graeme Lowdon bestätigt, dass es eine Rückkehr von Manor Racing in die F1 geben könnte, sollte Liberty Media Wort halten und die Kosten deutlich nach unten schrauben.

Das Manor-Racing-Team stieg Ende 2016 aus der Formel 1 aus. Der damalige Besitzer Stephen Fitzpatrick beendete das Projekt, nachdem es der Truppe nicht gelang, Konstrukteurs-Platz 10 einzufahren. Der Name Manor ist anschließend in der LMP2 Klasse des FIA World Endurance Championships aufgetaucht und wird 2018 auch in der LMP1 Klasse präsent sein.

Lowdon hält einen Wiedereinstieg mit Manor für ihn und den ehemaligen Teamchef John Booth für möglich. Allerdings nur, wenn eine Kostengrenze vereinbart wird, welche verhindern soll, dass man erneut Schlusslicht des Feldes ist und keine Chancen hat, sich weiterzuentwickeln. Er findet, dass sowohl er, als auch Booth mit dem Thema Formel 1 noch nicht fertig sind.

„Wenn sich nichts ändert, also keine Kostengrenze festgelegt wird und die Kosten so hoch bleiben, dann können wir nicht zurückkommen, weil es dann unmöglich ist, gegen die großen Teams zu fahren“, sagt Lowdon zur finnischen Zeitung ‚Turun Sanomat‘. „Aber wir haben von Liberty und der FIA gehört, dass daran gearbeitet wird, die Kosten für private Teams zu reduzieren. In diesem Fall sind wir an einer Rückkehr interessiert. John Booth und ich möchten gerne wieder ins F1-Geschäft einsteigen.“

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