Mastermind Ross Brawn soll vor einem Comeback bei Ferrari stehen
Der 59-jährige Brite, der im Februar dieses Jahres von all seinen Ämtern bei Mercedes F1 zurückgetreten war, könnte in einer radikalen Umstrukturierung der Scuderia ab 2015 wieder am Chefsessel des Rennteams sitzen.
Marco Mattiacci, der vom geschaßten Stefano Domenicali übernommen hatte, möchte wieder von der Rennstrecke zurück in die Straßenverkehrsschiene der Sportwagenfirma. Intern hat er bereits seinen Wunsch zum Ausdruck gebracht und gefordert, dass ein Motorsport-Vollprofi das Ruder des Teams übernehmen solle.
„Jeder würde Ross Brawn gerne zurück bei Ferrari sehen, er ist bei uns in Maranello eine Ikone. Ross ist eine der grössten Persönlichkeiten der Formel 1 mit einer unglaublichen Latte an Erfolgen und mit unschätzbarem Wissen. Wir haben uns bereits mehrere Male unterhalten. Er war zuletzt mit Freunden bei Ferrari, es war nett, etwas Zeit mit ihm zu verbringen“, so Mattiacci.
Wenig überraschend fiel der Name Ross Brawn dabei sehr oft. Brawn folgte Michael Schumacher Ende 1996 von Benetton zu Ferrari und führte das Team als Technischer Direktor (unter Teamchef Jean Todt) zwischen 1999 und 2004 zu fünf Fahrer- und sechs Konstrukteurs-WM-Titeln.
2008 heuerte er als Teamchef bei Honda an und holte auch mit diesem Team, das er nach dem Ausstieg des japanischen Autogiganten selbst gekauft hatte, 2009 mit Jenson Button zum Titel. Der Verkauf des Rennstalls an Mercedes machte ihn reich.
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