Das Qualifying zum GP von Monaco stellte die teaminterne Hackordnung bei Mercedes auf den Kopf. Nico Rosberg konnte heute vor Teamkollege Lewis Hamilton die Pole einfahren. Dies verspricht einiges an Spannung für den morgigen Rennstart..
Rosberg einen Hauch vor Hamilton
Im internen Kampf um die Führungsposition im Team Mercedes konnte Nico Rosberg gegen Hamilton zurückschlagen. Hauchdünn sicherte er sich die Pole. Überraschend knapp dahinter landete Red Bull-Pilot Daniel Ricciardo auf Platz drei, mit Respektabstand auf Sebastian Vettel.
Rosberg profitierte von seinem eigenen Fahrfehler. Da er sich verbremste, fuhr er in die Sackgasse und es konnte in weiterer Folge kein anderer Fahrer mehr angreifen.
Hackordnung bleibt bestehen
Hinter den beiden dominanten Mercedes-Piloten änderte sich nicht viel. Wieder einmal positionierte sich Red Bull als Nummer zwei, dicht gefolgt von Ferrari mit Alonso vor Räikkönen. Ein Ausrufzeichen setzten die beiden Piloten von Toro Rosso , die mit Platz sieben und neun eine sehr gute Performance ablieferten. McLaren Rookie Magnussen und Force India Pilot Sergio Perez komplettierten die Top Ten.
Mittelfeldteams enttäuschen
Die sogenannten Mittelständler enttäuschten. Weder Williams, noch Lotus und schon gar nicht Sauber schafften es, einen Fahrer in den Top Ten zu platzieren. Diese Teams müssen wieder einmal hoffen, dass es bei den Top-Teams Ausfälle oder verpatzte Boxenstopps gibt, sie haben sonst nicht den Funken einer Chance, nach vor zu kommen.
Vor allem bei Williams und Lotus hätte man sich nach den guten Ergebnissen der letzten Rennen doch mehr erwartet. Es schafften aber weder die beiden Williams-Fahrer noch Grosjean und Maldonado brauchbare Qualifying-Ergebnisse zustande zu bringen.
Marussia etabliert sich
Unter den Hinterbänklern präsentiert sich Marussia immer besser. Trotz eines geringen Jahresbudgets schafft es das Ex-russische Rennteam, Caterham auf die letzten Plätze zu verweisen und sich langsam an das Schweizer Sauber-Team anzunähern. Dabei hat wieder einmal Jules Bianchi das bessere Ende gegenüber Max Chilton.
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