Nico Rosberg (Mercedes) gewinnt den Formel1 Grand Prix von Monaco vor Lewis Hamilton (Mercedes) und Daniel Ricciardo (Red Bull). formelaustria.at mit den Highlights des Rennens:
Mit turbulenten Minuten begann der GP von Monaco. Nico Rosberg (Mercedes) konnte sich gleich gegen Lewis Hamilton (Mercedes) behaupten. Sergio Perez (Force India) hatte bereits in Runde 1 einen Unfall, damit verbunden wurde die erste Safety Car Phase ausgerufen. Perez kollidierte mit Jenson Button (McLaren). Die Safety Car Phase nutzten die Sauber-Piloten gleich für einen Boxenstopp.
In Runde 4 ging diese Phase zu Ende. Sebastian Vettel (Red Bull) wurde danach langsamer und fiel zurück auf Platz 13. Er musste an die Box. Sein Frust war groß. „Come on guys. Muss das sein?“, funkte er enttäuscht ans Team. Ihm wurde zugefunkt, dass er das Auto nach einem weiteren Versuch zu fahren, an die Box bringen sollte. „Wir geben auf“, wurde ihm mitgeteilt. Wieder ein enttäuschendes Wochenende für Vettel. Währenddessen fuhren die Mercedes-Fahrer einmal mehr davon. Überraschend auf Platz drei bis dahin Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen, der noch vor dem Rennen über Magenprobleme klagte.
Beinhartes Überholmanöver
In Runde 10 dann ein tolles Überholmanöver von Adrian Sutil (Sauber). Er überholte in Loews Romain Grosjean (Lotus) und arbeitete sich damit auf Platz 18 vor. An der gleichen Stelle konnte Sutil schon 2013 einige Plätze gut machen.
Runde 12
Rosberg fuhr die schnellste Runde (1:20.100). Zu diesem Zeitpunkt hatte er erstmals mehr als eine Sekunde Vorsprung auf seinen „Teamrivalen“ Hamilton.
Runde 13
Wieder war es Sutil, wieder in Loews – Der Deutsche wieder mit einem Überholmanöver. Diesmal musste Magnus Ericsson (Caterham) dran glauben.
Runde 14
Daniil Kvyat (Toro Rosso) kam an die Box und muste aufgeben. Damit war der junge Russe bis zu diesem Zeitpunkt bereits der vierte Pilot nach Pastor Maldonado, Sergio Perez und Sebastian Vettel, der die Zielflagge im Fürstentum nicht sah.
Runde 21
Die Mercedes-Piloten fuhren wieder einmal alleine vorne weg. Der drittplatzierte Räikkönen hatte bereits 11,7 Sekunden Rückstand auf Rosberg. Zugleich erhielten die Marussia-Fahrer Max Chilton und Jules Bianchi sowie Esteban Gutiérrez (Sauber) jeweils eine 5 Sekunden-Stop & go-Strafe für die zu Beginn des Rennens nicht eingehaltene genaue Startposition.
Runde 25
Beim Anbremsen der Hafenschikane verlor Sutil auf der Kuppe das Heck und schlug heftig ein. An dieser Stelle sind in den letzten Jahren immer wieder Fahrer „gscheitert“. Dadurch musste Bernd Mailänder ein zweites Mal auf die Piste – Safety Car Phase.
Runde 27
Unsicherheiten in der Toro Rosso Box – Jean Eric Vergne fuhr aus der Box wieder raus und wäre beinahe am vorbeifahrenden Kevin Magnussen (McLaren) kollidiert. Der Fehler lag allerdings nicht bei Vergne, sondern beim Team. Es gab dem Fahrer zu früh die Fahrerlaubnis. Der Vorfall sollte von der Rennleitung untersucht werden.
Inzwischen versuchte Vettel seinen Ausfall zu analysieren: „Letzten Endes hatte ich keinen Ladedruck mehr und ein Turbomotor ohne Ladedruck ist kein Motor. Ich hatte einfach keinen Vortrieb mehr, also ganz wenig Leistung.“
Runde 31
In Runde 31 erfolgte der zweite Re-Start. Magnussen überholte in der Rascasse Vergne – die Fans jubelten, tolles Manöver.
Runde 35
Hier bekam Vergne seine Durchfahrtsstrafe, die eigentlich von seinem Team verursacht wurde. Damit rutschte Nico Hülkenberg (Force India) auf Platz sechs vor. Vorne weg: Rosberg, Hamilton und Daniel Ricciardo (Red Bull).
Runde 36
Beinahe zum Crash kam es zwischen Kamui Kobayashi (Caterham) und Räikkönen. Der Finne wollte in der Hafenschikane überholen, davor kam der Japaner ins Rutschen. Es ging knapp gut.
Runde 38
Vergne trat seine Durchfahrtsstrafe an. Hülkenberg rückte auf Platz sechs vor und weil Felipe Massa (Williams) zu diesem Zeitpunkt noch nicht an der Box war, machte Hülkenberg effektiv noch einen Platz gut: Platz fünf.
Runde 41
Rosberg bekam per Boxenfunk mitgeteilt, mit dem Benzin ordentlich hauszuhalten. Es schien, als hätten sich die Ingenieure verkalkuliert… Später wurde ihm noch mitgeteilt, dass er mit höheren Gängen fahren sollte.
Runde 49
Duell zwischen Bianchi und Vergne in Loews. Der Toro Rosso-Fahrer fuhr auf den Marussia leicht auf, Teile flogen weg – aber nichts wirklich Wichtiges.
Runde 52
Vergne musste aufgeben. Es sah nach einem Antriebsschaden aus. Damit waren ab hier beide Toro Rosso aus dem Rennen.
Runde 54
Die Benzinsituation dürfte sich stabilisiert haben – hieß es aus der Box von Mercedes in Richtung Rosberg. Zudem schien es, als könnte Fernando Alonso (Ferrari) auf Platz vier liegend, seinem Vordermann Ricciardo im Kampf um Platz drei nicht mehr gefährlich werden. Räikkönen – der 2. Ferrari-Fahrer – fuhr mittlerweile auf Position zehn. Das, obwohl er zu Beginn gleich hinter den beiden WM-Dominatoren von Mercedes lag.
Runde 57
Valtteri Bottas (Williams) blieb in der Loews stehen – Motorschaden.
Runde 59
Es schien sich eine kleine Sensation abzuspielen. Durch den Unfall von Bottas reihte sich Bianchi im Marussia auf Platz elf. Das Team witterte den ersten Punktegewinn in der Formel1.
Mittlerweile fuhr Rosberg bereits einen Vorsprung auf Hamilton in der Größenordnung von 2,1 Sekunden heraus.
Runde 63
Gutiérrez fabrizierte in der Rascasse einen Unfall – damit war der zweite Sauber out. Monaco ist der bereits dritte Totalausfall des Schweizer Rennstalls.
Runde 66
Ärgerlich für Bianchi im Marussia. Die 5 Sekunden-Strafe wurde verhängt und damit blieben die ersten Marussia-Punkte weiter ein Traum.
Hamilton meldete an die Box, dass er auf einem Auge nichts mehr sehen würde. In der Box bereitete man sich auf die Ankunft von Hamilton vor… Rosberg ab da bereits 5,6 Sekunden vor dem Briten, der aber trotz des „Hindernisses“ in seinem Auge durchhielt. Der Abstand zwischen ihm und Ricciardo schmolz dahin…
Runde 74
Räikkönen wollte in Loews an Magnussen vorbeifahren. Sein Lenkeinschlag reichte nicht – beide blieben kurz hängen und verloren Zeit. Nutznießer dieser Aktion: Bianchi. Der Marussia-Fahrer landete dadurch wieder in den Punkterängen (Platz 8).
Runde 75
Hamilton konnte bereits den Atem von Ricciardo spüren. Räikkönen musste auf Platz 12 liegend an die Box. Die Kollission zwischen ihm und Magnussen sollte nach dem Rennen untersucht werden.
Am Ende konnte Ricciardo Hamilton nicht mehr überholen. Rosberg holte sich den Start-Ziel-Sieg und übernimmt wieder die WM-Führung! Es ist der zweite Sieg in Folge für Rosberg in Monaco.
Endstand GP von Monaco
| 1. | Nico Rosberg | GER | Mercedes | ||
| 2. | Lewis Hamilton | GBR | Mercedes | + 9,2 | |
| 3. | Daniel Ricciardo | AUS | Red Bull | 9,6 | |
| 4. | Fernando Alonso | ESP | Ferrari | 32,4 | |
| 5. | Nico Hülkenberg | GER | Force India | 1 Runde | |
| 6. | Jenson Button | GBR | McLaren | 1 Runde | |
| 7. | Felipe Massa | BRA | Williams | 1 Runde | |
| 8. | Jules Bianchi | FRA | Marussia | 1 Runde | |
| 9. | Romain Grosjean | FRA | Lotus | 1 Runde | |
| 10. | Kevin Magnussen | DEN | McLaren | 1 Runde | |
| 11. | Marcus Ericsson | SWE | Caterham | 1 Runde | |
| 12. | Kimi Räikkönen | FIN | Ferrari | 1 Runde | |
| 13. | Kamui Kobayashi | JPN | Caterham | 3 Runden | |
| 14. | Max Chilton | GBR | Marussia | 3 Runden |
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