Rosberg: „Das ist Teil des Spiels.“

Nico Rosberg sagt, er kann die Beschwerden der Fahrer über das Grand-Prix-Spektakel in Las Vegas teilweise verstehen.

Besonders Oracle Red Bull Racing Star Max Verstappen sprach sich sehr deutlich gegen den Trubel rund um den Grand Prix in Vegas aus.

Rosberg hat nun seinen Weltmeisterkollegen daran erinnert, dass Marketingveranstaltungen und Aktivitäten außerhalb des Rennens zum F1-Job gehören, ein Job, der immerhin sehr gut bezahlt sei. Verstappen verdient kolportiertierte angeblich 55 Millionen US-Dollar pro Saison.

„Was wir gerne machen, ist einfach das Rennfahren.“, sagte Rosberg in einem Interview mit der Daily Mail. „Und natürlich gibt es in unserem Job auch viel zu tun, das rund um das eigentliche Fahren des Rennwagens besteht.

„Das Fahren des Rennwagens ist eigentlich der kleinste Teil unserer Arbeit, insbesondere der gesamten Medienarbeit und der Arbeit mit den Sponsoren. In Vegas muss ein Fahrer so viel Sponsorenarbeit leisten, von einem Dinner-Auftritt zum nächsten, von einer Aktivierung zur nächsten. Das ist der Teil, den wir an unserem Job am wenigsten mögen.“

Der Champion von 2016 bestätigte, dass „wir immer versuchen, das zu minimieren, denn es kann sich auch negativ auf unsere Leistung auf der Rennstrecke auswirken, wenn wir beim Fahren müde oder unkonzentriert sind.“

Daher sei es verständlich, dass „Fahrer sehr oft etwas kritisch sind, wenn es zu viel Sponsorenarbeit und Aktivierung sowie Unterhaltung und Show gibt. Vegas war da natürlich in einer eigenen Liga.“

„Aber“, so gab Rosberg auch zu bedenken, „es ist Teil des Spiels, nicht wahr? Wir verdienen auch viel Geld. Und es ist den Sponsoren zu verdanken, und den Fans. Deshalb müssen wir einfach akzeptieren, dass wir etwas Zeit aufwenden müssen, um den Sponsoren und den Fans etwas zurückzugeben, denn sie sind diejenigen, die unsere Gehälter zahlen.“

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