Daniel Ricciardo nahm sich für die Entscheidung, für welches Team er 2019 fahren wird, lange Zeit, letztendlich hielt der Aussie den Umstieg von Red Bull auf Honda-Motoren für einen zu großen Risikofaktor.
Ricciardo schockierte das F1-Fahrerlager im vergangenen Sommer, als er bekannt gab, dass er beim Renault-Werksteam unterschrieben hatte. Das Team befindet sich immer noch auf dem Weg in Richtung Spitzengruppe, während Red Bull bereits den Status als eines der 3 Topteams inne hat.
Der 29-jährige wägte die Vor- und Nachteile ab und war schließlich vom Projekt Red Bull-Honda nicht gänzlich überzeugt. „Bei Red Bull messen sie sich immer an den Erfolgen, die in der Vergangenheit erzielt wurden“, sagte er gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘.
„Die Gefahr besteht darin, dass sie enttäuscht werden könnten. Mein Eindruck ist, dass das Risiko, bei Red Bull zu versagen ein Größeres war, als hierher [zu Renault] zu kommen und Gefahr zu laufen, nicht gewinnen zu können“, führte er weiter aus.
Ricciardo räumt jedoch ein, dass sein neues Team noch einen weiten Weg vor sich hat, wenn es darum geht, sich an der Spitze des Starterfeldes zu positionieren. „Renault ist noch nicht da, wo sie hin wollen. Das Team hat [seit 2014] aufgeholt und die Fehler werden sich wahrscheinlich fortsetzen, aber ich habe den Eindruck, dass diese Fehler weniger werden, und mein persönliches Gefühl sagt mir: Honda hat mehr Probleme zu lösen.“
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