Ricciardo glaubt an den Titel

Daniel Ricciardo_Infiniti Red Bull Racing_Foto Red Bull Content Pool“It’s only over, when the fat lady sings”, heisst das berühmte Sprichwort. Und genau daran glaubt Red Bull Shooting Star Daniel Ricciardo

Der australische Neuzugang bei den Bullen hat teamintern Vierfachchampion Sebastian Vettel zumindest heuer den Rang abgelaufen und ist mit zwei Siegen der einzige Mann, der die Mercedes-Phalanx 2014 durchbrechen konnte.

Auch wenn der Rückstand in der WM-Wertung von 71 Zählern auf WM-Leader Nico Rosberg doch recht groß ist und Red Bull bislang gegen die Silberpfeile nicht viel zu bestellen hatte, ist der Mann mit dem Dauergrinser kampfeslustig.

„Ich denke, wir werden dieses Jahr definitiv weiterhin pushen. Es gibt noch immer eine Menge zu gewinnen und Seb hat schon recht, wenn er sagt, es ist theoretisch noch möglich den Titel zu holen“ sagte Ricciardo nach seinem Budapest-Sieg.

Der 25-Jährige ist sich bewusst, dass „vor allem die wechselhaften Bedingungen und die Safety-Car-Phasen dafür gesorgt haben, dass drei verschiedene Hersteller ganz oben standen. Trotzdem wäre es schön, wenn es ein Zeichen die zweite Saisonhälfte wäre. Aber natürlich hat Mercedes bei trockenen Bedingungen noch immer einen ziemlichen Vorteil.“

Sollte den Bullen in der Sommerpause ein ähnlicher Leistungssprung wie 2013 gelingen, wäre für Ricciardo noch einiges möglich. Umso mehr als das Saisonfinale in Abu Dhabi heuer erstmals mit doppelten Punkten belohnt wird.

„Wer sagte, es wäre schon vorbei, sieht nur die Performance von Mercedes. Und an einem normalen Wochenende waren sie auch auf allen Strecken dominant. Aber an Tagen, an denen sich die Bedingungen ändern, können wir mithalten. Ich habe heute den Rückstand in der WM verringert, aber realistisch gesehen ist es noch immer ein langer Weg. Daher ändert sich unsere Herangehensweise nicht. Heute war der Sieg möglich und wir haben ihn uns geschnappt.“

Auch wenn man Ricciardo und seinem Team auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken wie Spa oder Monza wenig zutraut, so glaubt der Aussie, dass „gerade Spa ein guter Ort ist, um in die zweite Saisonhälfte zu starten. Dort sorgt das Wetter immer wieder für Aufregung. Also könnte sich darauf wieder eine Chance für uns ergeben.“

Und diese Chance steigt durch das „Abu Double“. Hätte diese Regel schon früher gegolten, wäre 2003 nicht Michael Schumacher, sondern Kimi Räikkönen Champion geworden. 2008 hätte nicht Lewis Hamilton, sondern Felipe Massa und 2012 nicht Sebastian Vettel, sondern Fernando Alonso gewonnen.

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