Beim Grand Prix von Shanghai setzte sich Daniel Ricciardo gegen seinen Teamkollegen und Vierfach-Champion Sebastian Vettel durch. Der Deutsche verstand einen Boxenfunk erst beim zweiten mal, dass er Daniel Ricciardo vorbei lassen soll.
Ricciardo im Aufwind
Egal in welcher Situation Daniel Ricciardo ist, er lächelt und ist immer gut gelaunt. Nach dem vierten Platz in China grinste der Australier erneut über das ganze Gesicht. Er liegt momentan an sechster Stelle in der Fahrerwertung, so weit vorne konnte man ihm bisher noch nie sehen. Wäre da nicht die Disqualifikation in Australien und das nicht richtig festgezogene Rad in Malaysia gewesen, so hätte Daniel Ricciardo seinen Teamkollegen zum vermeintlich dritten mal in nur vier Rennen geschlagen. Der Australier weiß zu diesem Zeitpunkt der Saison einfach besser mit dem RB10 umzugehen und zeigt den Vierfach-Champion die Grenzen auf. Jacques Villeneuve, ehemaliger Formel 1 Weltmeister spricht über Daniel Ricciardo so, „Er war immer schon ein guter Qualifier aber im Rennen fehlte ihm die Geschwindigkeit. Und jetzt ist er auch noch ein starker Racer“. Er kam 20 Sekunden vor dem Deutschen in China über die Ziellinie.
Kein Gefühl in den Kurven
Für Sebastian Vettel läuft die aktuelle Saison alles anderes als perfekt. Der Ausfall in Australien, ein Podium in Malaysia, ein sechster Platz in Bahrain und ein Fünfter zuletzt in China. Diese Ergebnisse liegen weit unter den Erwartungen von einem vierfachen Weltmeister. Ein neuer Tiefpunkt für Sebastian Vettel war der Funkspruch am Sonntag im Rennen von Shanghai. „Lass Daniel vorbei, er ist schneller als du“, bekam der Deutsche über seinen Boxenfunk zu hören. „Aber noch wichtiger ist es zu verstehen warum Sebastian Vettel im straucheln ist“, sagte Christian Horner Teamchef von Red Bull Racing. „Er ist ein sehr sensibler und gefühlvoller Fahrer und muss die absolute Kontrolle über das Auto beim Einlenken haben und diese besitzt er momentan nicht“
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