Revolut Marketingchef kritisiert Ferrari-HP Lackierung

Audi F1-Titelsponsor Revolut hat das Design der Ferrari-Lackierung mit dem auffälligen blauen Aufkleber von Titelsponsors HP kritisiert.

Die Scuderia Ferrari HP und HP gaben vor knapp zwei Jahren ihre Titelpartnerschaft bekannt und die Italiener integrierten das blaue Logo des IT-Giganten recht plump auf der Roten Göttin.

Im Podcast Business of Sport äußerte Revoluts Marketingchef Antoine Le Nel nun Kritik an diesem Design.

„Die Markenidentität ist sehr wichtig. Wir bei Revolut legen großen Wert auf Design und Benutzerfreundlichkeit, und das Design muss dazu passen.,“ so Le Nel.

„Nichts für ungut, aber ich finde, was HP und Ferrari mit ihren Autos gemacht haben, ist aus Designperspektive nicht gelungen. Wie kann man Blau auf ein rotes Auto kleben? Das geht gar nicht.“

Im Gegensatz dazu findet der Franzose gelungen: „Ein großes Lob an Mastercard und McLaren, das ist wirklich eine geniale Markenstrategie. Auch Google Chrome, was sie mit dem Rad und so weiter gemacht haben – ich finde, es gibt Marken, die wirklich gute Arbeit leisten, und das funktioniert hervorragend.“

Als Revolut in die Formel 1 einsteigen wollte, erklärte Le Nel, dass man sich aufgrund der übereinstimmenden Werte und Ziele ganz natürlich Audi zuwandte.

„Als ich mir dann die Markenidentität von Audi und Revolut ansah, wirkte sie sehr natürlich. Das ist also der erste Punkt. Die Geschichte ist extrem wichtig – bei Revolut wollen wir das Bankwesen revolutionieren und die etablierten Anbieter herausfordern. Und Audi macht genau das auf der Strecke.“

„Sie fangen bei null an und bauen ihr Auto selbst. Anders als Cadillac, die das komplette Auto kaufen, baut Audi alles selbst. Das gesamte Chassis, der gesamte Motor, das Getriebe, die Antriebseinheit – alles wird selbst gefertigt. Genau wie bei Revolut. Wir bauen alles selbst:“

„Dementsprechend,“ so Le Nel, „war die Zusammenarbeit für uns absolut selbstverständlich. Wichtig war auch der Austausch mit dem Team. Bei Audi hat einfach alles gepasst. Wir haben auf dasselbe Ziel hingearbeitet, und es hat sich wie ein ganz natürliches Sponsoring angefühlt.“

 

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