Reverse-Grid Idee schon wieder Geschichte?

Die Idee in der Saison 2020 verschiedene Rennformate zu testen, wird voraussichtlich wieder fallen gelassen.

In der Hoffnung die Formel 1 ein wenig aufzupeppen wollte Liberty Media verschiedenen Möglichkeiten und Ideen in der Saison 2020 testen. Zu den Ideen gehörte auch ein Rennen mit einem Reverse-Grid, also mit einer umgekehrten Startaufstellung. In Frankreich, Belgien und Russland sollte das normale Qualifying ausfallen und stattdessen ein Qualifying-Rennen stattfinden. Bei diesem Rennen sollte die Startaufstellung in umgekehrter Reihenfolge der Weltmeisterschaft stattfinden. Das Ergebnis des Qualifying-Rennen sollte die Startreihenfolge für das Hauptrennen am Sonntag bestimmen.

Diese Idee wurde in dieser Woche in Paris mit der FIA und den verschiedenen Teams diskutiert, aber Liberty Media gelang es nicht die Unterstützung der Teams zu erlangen. Dies ist allerdings noch nicht das Ende des Reverse Grid, es könnte durchaus wieder zum Einsatz kommen, sollten die Teams doch noch zustimmen.

F1-Geschäftsfüherer Ross Brawn warnt aber, dass die Königsklasse experimentierfreudiger werden muss, um mit der Zeit zu gehen und nicht von anderen Formaten, die immer populärer werden, verdrängt zu werden. „Ich verstehe, dass die Puristen besorgt sein könnten, aber wir sollten keine Angst haben, ein Experiment durchzuführen, sonst können wir nicht weiter kommen.“, meint Brawn.

„Wir wollen keine Veränderung zum Wohle der Veränderung: Wir wollen unseren Sport verbessern, denn ähnlich wie bei der Entwicklung des Autos besteht die Gefahr, dass man weiter stillsteht und weiter nach hinten rutscht.“, schließt der Geschäftsführer.

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