Flavio Briatore und Valentino Rossi ließen ihren Gedanken zur neuen Formel1 freien Lauf. Begeisterung sieht definitiv anders aus.
Flavio Briatore, der ehemalige Renault-Teamchef, der nie um ein Statement verlegen ist und seit dem Crashgate-Skandal die Formel1 zumindest offiziell aus der Entfernung verfolgt, kann sich über den neuen Sound der F1-Motoren nur wundern. Er bezeichnete das Spektakel als „respektlos gegenüber Fans und Fernsehpublikum“. „Sie verstehen nicht, warum die Fahrer nicht angreifen, warum sie Kraftstoff sparen. Es war ein seltsames Schauspiel beim schönsten Sport der Welt“, wird Briatore in der La Gazzetta dello Sport zitiert.
Natürlich sei es korrekt, sich an Regeln zu halten. Diese aber den Ingenieuren zu überlassen, die sich nicht um die Fans kümmern, sei falsch. „Das Ergebnis ist schrecklich. Es muss einen Wettbewerb zwischen den Fahrern geben. So wie es derzeit aussieht, verhalten sich die Piloten auf der Strecke wie Wirtschaftsprüfer“, meint der 63-jährige Italiener und legt nach: „Wenn sich hier in naher Zukunft nichts ändert, dann verliert die Formel1 ihr Publikum. Schauen Sie sich doch nur die Kommentare im Internet, Blogs oder Twitter an.“
Auch MotoGP Star Valentino Rossi gab bereits seinen Senf ab: „Ich fand es einfach nur langweilig. Ich denke, Motorräder und Autos sollen mit dem Kraftstoff fahren, den sie brauchen. Aber was da jetzt passiert, ist nur ein Übungsfeld für Ingenieure.“
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