Zu hohe Reparaturkosten bereiten nicht nur dem Haas F1 Team Sorgen: Nun überlegt auch das DTM Team GruppeM Racing sich wegen „unvorhersehbarer Reparaturkosten“ vom Grid 2023 zurückzuziehen.
Nach nur zwei Saisonen in der deutschen Tourenwagen-Serie denkt das in Hongkong beheimatete Team nun an den Abschied, weil die Unfälle einfach zu viel Geld gekostet haben.
Teamboss Kenny Chen erkärte deutschen Medien, die DTM sei „keine einfache Meisterschaft, in der es fast unmöglich ist, Geld zu verdienen, da die Kosten für Schäden so unvorhersehbar sind.“
„Wenn Du im Mittelfeld fährst, besteht eine 80%ige Chance, dass Dein Auto beschädigt wird,“ so Chen weiter, der noch in Gesprächen mit AMG über die Planung für nächste Saison ist.
Laut GruppeM hat man allein an Reparaturen der beiden Autos rund zwei Millionen Euro ausgegeben, was mehr als doppelt so viel wie das Einsatzbudget für einen Wagen über die gesamte Saison ist. Sowohl Maro Engel als auch Mikael Grenier brauchten aufgrund separater Unfälle im Laufe der Saison je ein neues Chassis.
Ein besonderer Dorn im Auge sind Chen die Indy-Restarts. „Schau Dir diese Restarts an. In Spa hat uns der Schaden (an Engels Auto) 55.000 Euro gekostet.“
FIA verhängt keine Ladebegrenzung für Batterie für Start
Die FIA hat beschlossen, die Ladebegrenzung für die Batterie während der Einführungsrunde nicht zu erhöhen oder abzuschaffen, obwohl sich einige Teams für mehr Freiheit beim effektiven Laden der Batterien ausgesprochen hatten.
Briatore bestätigt Mercedes-Angebot für Teamanteile
Flavio Briatore bestätigte, dass Mercedes über den Erwerb einer Beteiligung am Alpine F1-Team verhandelt.