Kann Motorenlieferant und -hersteller Renault die Lücke zu Mercedes in dieser Saison noch schließen? Remi Taffin, verantwortlich für die Aktivitäten von Renault an den Rennstrecken, hofft das die Franzosen annähernd das Maximum der Motoren bis Kanada im Juni erreichen können.
Sorgenkind Renault
Der französische Motorhersteller und -lieferant ist immer noch das große Sorgenkind in der Saison 2014. Während Mercedes einen hervorragenden Job in der Sommerpause vollbracht hat und kaum mit Problemen zu kämpfen hat, sorgt sich Renault immer noch um die Leistung des neuen V6 Turbomotoren. Sie bekamen zwar die Zuverlässigkeit einigermaßen im Griff aber an der Leistung fehlt es noch um Längen. Die Renault befeuerten Teams fangen sich zwar allmählich aber der Rückstand ist immer noch immens. Das soll sich aber hoffentlich bis zum siebten Saisonrennen in Kanada legen, hofft Renault-Einsatzleiter Remi Taffin.
Entlastung der Motoren
Zählen die beiden vergangenen Rennen Bahrain und Shanghai noch zu solchen Strecken bei denen der Motor stark gefordert wurde, so kommen jetzt mit Barcelona und Monaco zwei Strecken bei denen es auf andere Dinge ankommt. „Barcelona und Monaco werden bezüglich der Auslastung nicht so massiv werden, mit Blick auf das Energie-Management allerdings schon“, erklärt Remi Taffin. Zumindest habe Renault zwischen Shanghai und Barcelona derzeit einen Entwicklungsspielraum von drei Wochen – „Vielleicht werden wir dann vor Montreal bei annähernd 100 Prozent liegen.“
Ins Ziel kommen im Fokus
Laut Aussagen von Renault-Einstzleiter Remi Taffin liegt ein wichtiges Augenmerk, trotz der abgehenden Leistung, auf der Zuverlässigkeit einer Antriebseinheit. „Wir sind wohl der Motorenlieferant, der bis dato die meisten neuen Komponenten eingeführt hat. Aber wir brauchen nicht nur die Performance, wir müssen auch Rennen zu Ende fahren. Unser Fokus liegt darauf, alle Rennen im Ziel zu beenden.“ Das Team ist auf einem guten Weg die Leistung der Antriebseinheit zu verbessern aber ob Renault noch zu den Leistungen von Mercedes aufschließen kann, weiß nicht einmal Remi Taffin.
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