Das französische Team könnte sich einen Vertrag mit dem zweifachen Weltmeister durchaus vorstellen, an einem Kurzzeit-Deal wären sie jedoch nicht interessiert.
Die Zukunft von Fernando Alonso ist eines der spannendsten Themen während der sogenannten „Silly Season“, dem Zeitraum während die Gerüchteküche brodelt, bis alle Teams ihre Fahrerpaarungen für das kommende Jahr bekannt geben. Es heißt, dass der Spanier nicht sicher ist, ob er weiterhin für den Traditionsrennstall McLaren fahren will.
Alonso scheint für keines der drei Topteams – Mercedes, Ferrari und Red Bull – eine Option zu sein. In den meisten Gerüchten ist die Rede von einer Verlängerung bei McLaren oder einem Wechsel in die IndyCar-Serie.
Inzwischen wurde der Spanier mit einer möglichen Rückkehr zu seinem Ex-Team Renault in Verbindung gebracht, mit dem er auch seine beiden Weltmeistertitel erreicht hat. In einem Interview mit der spanischen Zeitung „Marca“ sagte Renaults Geschäftsführer Cyril Abiteboul: „Ich möchte dieses Gerücht nicht befeuern“, schloss ein Comeback von Alonso jedoch nicht aus.
„Ich denke, Fernando muss zuerst für sich entscheiden, was er machen will, ob er in der Formel 1 bleiben will oder nicht“, sagte Abiteboul. „Wir haben großen Respekt vor Fernando, wir sind aber mehr an Fahrern interessiert, die auf lange Sicht mit uns zusammenarbeiten wollen. Wir könnten immer noch ein Abkommen mit Alonso treffen“, führte er aus und fügte hinzu, dass es allerdings „keinen Sinn macht, ihn nur für ein Jahr unter Vertrag zu nehmen.“
Der aktuelle Renault-Fahrer Nico Hülkenberg wird zumindest bis Ende 2019 einen aufrechten Kontrakt haben, Carlos Sainz wurde aber ursprünglich nur von Red Bull „verliehen“, bis jetzt kam vonseiten der Bullen noch keine Entscheidung, ob und wann er wieder zurückkehren soll.
Abiteboul hat zwar angedeutet, dass das Team gern mit Hülkenberg und Sainz weitermachen würde, legte aber auch offen, dass bereits „mehrere Fahrer“ Interesse an einem Renault-Sitz gezeigt hätten. Laut Abiteboul ist Renault jedoch „nicht in Eile“, Entscheidungen an der Fahrerfront zu treffen..
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