Renault nimmt Alonso nicht unter Vertrag

Das Renault Werksteam wird Alonso für 2018 nicht unter Vertrag nehmen, da sie fürchten, dass der zweimalige Champion bei ihnen nicht glücklich wird.

Wohin mit Alonso?

Der Spanier, der zuletzt beim Belgien Grand Prix seinen Frust über Teamradio abgelassen hat, wird wohl 2018 nicht bei Renault unterschreiben. Das Team fürchtet, dass der Spanier dort nicht glücklich wird, da auch Renault in der Entwicklung zurückliegt. Laut dem Teamdirektor Cyril Abiteboul sei Renault nicht konstant genug um Fernando Alonso dazu zu bringen bei ihnen zu fahren: „Das Auto muss kompetitiv sein, damit es eine erfolgreiche Verbindung wird und nicht nur, weil es in der Vergangenheit so war. Es ist die Zukunft über die wir uns Sorgen machen. Fernando ist dynamisch und ich glaube er braucht dringend ein Team, wo er in einer guten Position ist um den Titel mitzufahren. Wir wissen, dass wir ein wenig Zeit brauchen bis wir in dieser Position sind und wir wollen auf keinen Fall einen frustrierten Fernando in einem Renault Auto, das ist jedenfalls klar.“ Fernando Alonso wird jedenfalls eine Entscheidung über seine Zukunft in der F1 im September treffen. Ob er bei McLaren bleibt oder uns doch überrascht bleibt nun abzuwarten. Viele Optionen hat der Spanier jedenfalls nicht.

Wer wird der zweite Mann bei Renault?

Nach der bisher eher enttäuschenden Saison von Jolyon Palmer vernimmt man vermehrt Gerüchte, dass der ehemalige F1 Fahrer Robert Kubica als Teamkollege von Nico Hülkenberg zurückkehrt. Zuletzt fuhr der Pole in der F1 bis 2011, doch ein schwerer Unfall zwang ihn zum Aufhören. Zuletzt hielten die strengen Regeln den Polen davon ab, mehr Testzeit im Renault zu bekommen. „Wenn wir keine Regeln diesbezüglich hätten, könnten wir mehr Testings organisieren, aber es geht auch vielen anderen jungen Fahrern so, die in die F1 wollen.“, äußert sich Abiteboul dazu. „Die Hauptfrage ist, ob er in der Formel 1 fahren kann. Wenn die Antwort ein klares Ja wäre, dann müssten wir nicht darüber reden. Aber leider ist es kein eindeutiges Ja. Für uns sind eine Menge Leute interessant. Fakt ist, dass wir jetzt mehr oder weniger vierter im Grid sind und das gibt uns mehr Möglichkeiten als wir ursprünglich erwartet hatten.“

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