Renault gegen Mercedes-B-Team

Renault Boss Cyril Abiteboul ist deutlich gegen die Möglichkeit das Force-India-Team in ein Mercedes-B-Team zu verwandeln.

Die Zukunft des Force-India-Team ist derzeit noch immer in der Schwebe. Mehrere Parteien sind daran interessiert das angeschlagene Team zu kaufen. Renault, McLaren und Williams wollen laut der BBC sicherstellen, dass Force-India nicht zu einem Mercedes-B-Team wird. „Das ist nicht die Art von F1, die wir mögen.“, sagt der Franzose und spricht sich somit gegen ein B-Team aus. „Wir haben ein wenig Angst, dass eine solche Partnerschaft es für jeden, der nicht die Vorteile eines Meisterschaft-Teams oder eines ‚Sklaven-Teams‘ genießt, nicht die Möglichkeit hat auf dem gleichen Level konkurrenzfähig zu sein.“

Mercedes nicht interessiert

Während die drei Teams besorgt sind, Mercedes könne sich auch ein B-Team zulegen, behauptet Toto Wolff nicht am Kauf von Force India interessiert zu sein: „Uns gefällt das Konzept der B-Teams in der Formel 1 nicht. Wir würden diese Struktur lieber nicht haben, da man argumentieren könnte, dass es Vorteile für beide Teams gibt, sowie Wettbewerbsvorteile. Wir kaufen Force India nicht und wir hätten lieber nicht das Konzept eines B-Teams. Ich verstehe, dass es Fragen von Cyril und anderen über die Zukunft der F1 gibt, wenn große Teams kleinere kaufen, die ich absolut respektiere, ich teile diese Gedanken völlig und denke nicht, dass es der richtige Weg ist.“

Wolff hofft auch, dass eben jenes Problem in Zukunft angesprochen wird. Er will den Umfang der Zusammenarbeit der Teams beschränken, die es kleineren Teams ermöglicht eine gemeinsame Infrastruktur zu nutzen, ohne dabei einen Vorteil zu erlangen.

Das Wichtigste sei es, dass man für Force India den richtigen Käufer findet, denn auch für die Gläubiger sei es wichtig, das beste finanzielle Ergebnis zu erzielen, meint Wolff.

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