Patrick Depailler wäre heute 78 Jahre alt geworden.
Leider starb der Franzose 1980 bei Testfahrten auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.
Depailler war ein hochveranlagter Pilot, dessen Karriere aber immer wieder durch Unfälle abseits der Rennstrecke beeinträchtigt wurde. Er gewann die französische Formel 3 und danach die europäische Formel 2, war neben François Cevert bei Tyrrell F1 als Nachfolger des dreimaligen Weltmeisters Jackie Stewart für 1974 vorgesehen. Aber Depailler verletzte sich beim privaten Motocrossfahren sein Bein und fiel kurzfristig aus.
Ken Tyrrell holte stattdessen Jody Scheckter, der sofort einschlug und mit zwei Siegen WM-Dritter wurde. Dennoch erhielt Depailler seinen Sitz, nach Ceverts tödlichem Unfall beim USGP. Allerdings blieb der Franzose hinter Scheckter immer die Nummer 2, trotz seines 4. WM-Rangs 1976 mit dem berühmten sechsrädrigen P34.
Erst 1978 avancierte er zum Teamleader, holte im ersten Saisondrittel einen Sieg und drei weitere Podiumsplätze. Aber der Tyrrell 008 war zwar schnell, aber sehr anfällig. Daher reichte es am Ende mit einer Ausfallsquote von 50% nur zu P9 in der Fahrerwertung.
Depailler war deprimiert und wechselte zu Ligier F1. Dort matchte er sich mit seinem Teamkollegen Jacques Laffite und den beiden Ferraris um die WM-Führung. Doch am Pfingstsonntag 1979 stürzte er beim Drachenfliegen ab und zog sich zahlreiche Frakturen an beiden Beinen zu. Die Karriere schien vorbei.
Nach mehreren Operationen und vielen Stunden Reha gab Depailler 1980 tatsächlich sein F1 Comeback, bei Alfa Romeo, wo man ihn vor allem als Fahrzeugentwickler schätzte. Und der Alfa 179 überzeugte durch Speed, stand regelmäßig in den Top 10 der Startaufstellung, war aber leider sehr defektanfällig.
Depailler konnte die Früchte seiner Arbeit leider nicht mehr ernten, denn bei Tests im August 1980 verunglückte er am Hockenheim tödlich. Nach einem Materialbruch schoss er in der Ostkurve über die Leitplanken, wo die zusätzlichen Fangzäune noch nicht aufgebaut waren.
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