Doppelweltmeister Max Verstappen steht nach seiner Verweigerung der Teamorder mit Sergio Perez in Interlagos die Plätze zu tauschen schwer in der Schusslinie.
„Es ist jetzt der Job des Teams, ihm zu zeigen, warum es falsch war. Und er muss das verstehen, wenn er weiter einen so loyalen Teamkollegen wie ‚Checo‘ haben will“, sagte Routinier Pedro de la Rosa nach dem Rennen. „Keiner will mit ihm arbeiten, wenn sie wissen, auf welche Art Verstappen diese Dinge zurückzahlt.“
Auch Timo Glock hat kein Verständnis für das Verhalten des Niederländers: „Vor einem Jahr hat Pérez ihn zum Weltmeister gemacht. Jetzt hätte er dem Team und dem Teamkollegen helfen können. Ich verstehe nicht, warum er so reagiert hat. Natürlich ist dieses Verhalten mit Blick auf das nächste Jahr nicht förderlich. In Zukunft wird Pérez darüber nachdenken, ob er ihn noch unterstützen will.“
Jenson Button merkt an, dass „wir die Gründe für Verstappens Verhalten nicht kennen. Daher denken wir natürlich, er ist egoistisch und denkt nicht an das Team oder seinen Teamkollegen.“
Der Champion von 2009 hinterfrägt daher vor allem die Position des Rennstalls: „Man muss sich schon fragen, ob Red Bull dieses Szenario wie Max behauptet vorher diskutiert hat, wenn sie ihn im Rennen darum bitten müssen. Es fühlt sich so an, als hätten sie es vor dem Wochenende nicht ausreichend besprochen. Und das scheint ein größeres Problem zu sein. Red Bull hat sich in eine Lage manövriert, die definitiv schlecht für das Marketing ist.“
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