Red Bull setzt 2026 alles auf eine Karte und baut einen extrem leistungsstarken Motor für den RB22.
Red Bulls RB22-Motor für die F1-Saison 2026 hat die Grenzen des Verdichtungsverhältnisses neu definiert und damit technische Bedenken sowie politische Spannungen ausgelöst.
Das RB Powertrains Projekt befindet sich in einer heiklen Phase, in der die neue Antriebsabteilung nichts dem Zufall überlässt. Das Team ist aber trotz der regulatorischen Fragen weiterhin von seiner Motorenarchitektur überzeugt.
Die technische Leitung von Red Bull betont, dass das Projekt den Regularien entspricht, und räumt die Herausforderungen ein, die der Aufbau einer komplett neuen Motorenstruktur mit sich bringt.
Red Bull hat dafür 150 Techniker von Honda und Mercedes abgeworben, um sich so Expertise in den Bereichen Verbrennung, Werkstoffe und thermische Simulation einzukaufen. Ziel ist es, eine stabile Basis für die Zukunft zu schaffen und nicht nur das Debüt 2026 zu überstehen.
In Zusammenarbeit mit Ford, plant Red Bull einen Entwicklungsmarathon bis 2029 und setzt dabei auf operative Umsicht, um die Kommunikation zu steuern und das Projekt vor überzogenen Erwartungen zu schützen.
Die Kontroverse dreht sich um die Verdichtungsgrenze von 16:1 im Reglement von 2026, die den Markteintritt neuer Hersteller vereinfachen soll. Red Bulls Umgang mit dieser Grenze steht im Mittelpunkt, da das Team die Grenzen auslotet, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
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