Oracle Red Bull Racing will in Zukunft in der Formel 1 nicht der „Bösewicht“ sein, denn Teamchef Laurent Mekies ist der Meinung, dass dies nicht zum Red-Bull-Spirit passt.
Nach Christian Horners Entlassung freuten sich viele Teamchefs wie Mercedes-AMG Petronas F1 Team Boss Wolff, dass „es schön ist, wieder mit dem Red-Bull-Teamchef sprechen zu können.“ Horner Nachfolger Mekies hat laut Wolff sogar bei der ersten Sitzung der Formel-1-Kommission, an der er teilnahm, gesagt, Red Bull wolle sich keine Feinde mehr machen.
Mekies möchte, dass Red Bull wieder ein Team wird, das Spaß macht, und nicht eines, das gehasst wird. Diese Einstellung hatten der Franzose und CEO Peter Bayer aus den F1 Anfängen des Red Bull Teams bei Visa Cash App RB wiederbelebt.
Nun will der neue RBR Boss diese Mentalität auch für die „großen Bullen“. „Sagen wir es so: Es ist ein unglaublich wettbewerbsintensives Umfeld. Und wir glauben, dass man, um dort wettbewerbsfähig zu sein, auch Spaß an dem haben muss, was man tut.“
„Work hard, party hard,“ sei der wahre Red-Bull-Spirit, so Mekies. „Dieses Team verkörpert Rennsport in seiner reinsten Form. Und wir haben lediglich dafür gesorgt, dass wir uns als Team voll und ganz auf den Rennsport konzentrieren können, uns nicht von dem ganzen Trubel ablenken lassen und das tun, was wir im Grunde lieben: diese Autos auf der Strecke schneller zu machen.“
„Das ist im Grunde alles. Konzentrieren wir uns auf das, was wir lieben, genießen wir, was wir tun, geben wir alles und versuchen wir, den Prozess zu genießen.“
Diese Mentalität brachte nicht nur den Spaß zurück zu Red Bull Racing, sondern auch den Erfolg: Beinahe wäre es unter Mekies zum größten Comeback der Formel-1-Geschichte als Max Verstappen über 100 Punkte aufholte, um die Saison nur zwei Punkte hinter Champion Lando Norris zu beenden.
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