Für Sebastian Vettel ist der Kurs in Shanghai etwas Besonderes, da er hier sein erstes Rennen auf einem Red Bull-Boliden im Jahre 2009 gewinnen konnte.
„Der Kurs ist einzigartig. Die langen Geraden bieten viele Möglichkeiten für Überholmanöver, auch die Auslaufzonen sind auf dem neuesten Sicherheitsstandard“, freut sich der vierfache Weltmeister. „Sogar die sonst so enge Boxenanlage ist hier sehr großzügig gestaltet. Wenn ich Zeit habe, möchte ich mir die Stadt Shanghai ansehen, vor allem den Bund (Anm: lange berühmte Uferpromenade)“, so Vettel weiter.
Daniel Ricciardo verspürt ebenfalls eine gewisse Vorfreude, wenn er an die Rennstrecke in Shanghai denkt. „Der Kurs ist sehr offen und weit gestaltet. Es geht ganz nett dahin, vor allem der mittlere Sektor macht sehr viel Spaß“, erklärt er seine bisherigen Eindrücke. „Die lange Gerade zurück zu Start-Ziel bietet viele Überholmöglichkeiten beim Anbremsen an die langsame Haarnadel-Kurve, ist aber furchtbar lang. Ich denke immer noch daran zurück, als ich hier als Junger auf einem Formel BMW fuhr – einen Haufen Haare am Kopf und viel Enthusiasmus – und glauben sie mir, das ist genau so eine Gerade, wo ich nach einem Buch greifen würde“, grinst der Australier.
„Es ist natürlich etwas Anderes, hier mit einem Formel 1-Auto zu fahren. Überaus wichtig ist ein gutes Set-Up, das dich schnell genug aus den beiden „Schneckentempo“-Kurven herausbeschleunigen lässt“, wird er wieder ernsthaft.
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Die FIA hat beschlossen, die Ladebegrenzung für die Batterie während der Einführungsrunde nicht zu erhöhen oder abzuschaffen, obwohl sich einige Teams für mehr Freiheit beim effektiven Laden der Batterien ausgesprochen hatten.
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