Oracle Red Bull Racing hat das Reglement von 2026 auf geniale Weise interpretiert, um so den Abwindeffekt (Outwash), den die FIA deutlich verringern wollte, am Leben zu erhalten.
Der RB22 zeichnet sich durch ein einzigartiges Design mit kleinen Strömungskanälen am Eingang des Upgrades aus. Anders als die üblichen fünf parallelen Bänder verwendet Red Bull eine lange, gebogene Trennwand mit vier Auslegern, die teilweise die Geometrie von Ground-Effect-Fahrzeugen imitiert.
Der Unterboden des Fahrzeugs ist in zwei Bereiche unterteilt. Dadurch wird die Luft unter dem Fahrzeug zum Diffusor geleitet und die Seitenströmungen werden umgelenkt, um aerodynamische Last zu erzeugen. Dies trägt zur Reduzierung von Turbulenzen an den Vorderrädern bei und verbessert so die Leistung.
Red Bulls Lösung verstärkt den Abwindeffekt, den die FIA aufgrund seiner Auswirkungen auf die Dirty Air für nachfolgende Fahrzeuge begrenzen möchte. Diese Regelauslegung steht im Widerspruch zur Intention des Verbandes, weckt aber die Neugierde auf mögliche weitere Nachahmungen.
Das Design des RB22 könnte die Konkurrenz zu Anpassungen zwingen und möglicherweise Modifikationen am Frontflügel zur Optimierung des Luftstroms erforderlich machen. Red Bull bleibt in der Entwicklung proaktiv und präsentierte in jüngsten Tests neue Flügel und aerodynamischere Seitenpartien.
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