
Nachdem Red Bull sich in der Motorenfrage nun pro Honda entschieden hat, freut man sich auf das nächste Jahr. Teamchef Christian Horner sieht eine rosige Zukunft für seinen Rennstall
Teamchef Horner von Honda überzeugt
Red Bull Racing startet in der Saison 2019 mit Honda-Motoren. Viele Fans sehen die Partnerschaft kritisch, Christian Horner hingegen, ist voll und ganz von den Japanern überzeugt und prophezeit dem Team, dass es bald wieder den Titel holt. “Ich freue mich auf diese Partnerschaft. Die Fortschritte von Honda bei Toro Rosso haben uns überzeugt. Es besteht nur ein geringes Risiko, dass der Wechsel nicht den gewünschten Effekt bringt.“, so Horner.
Wolff: Titelchancen nur als Werksteam
Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist von der Kombination überzeugt. “Die Entscheidung ist absolut verständlich. In der heutigen Formel 1 hat man nur als Werksteam eine reelle Chance auf den Weltmeistertitel. Ich erwarte nächstes Jahr noch engere und härtere Kämpfe mit Red Bull.“ Auch Toro Rosso Boss Franz Tost blickt optimistisch in die Zukunft: “Da sind tolle Neuigkeiten – auch für uns! Wir haben nicht da Kapazitäten um um den kämpfen. Red Bull hat sie. Dadurch profitieren alle drei Parteien in dieser Partnerschaft.“ Anders als in der heurigen Saison wird Toro Rosso nächstes Jahr noch deutlich mehr vom „Mutterteam“ übernehmen. „Wir werden 2019 das gesamte Heck des RBR Wagens übernehmen. Daher wird es auch für uns sehr wichtig sein, dass die Zusammenarbeit zwischen Red Bull und Honda erfolgreich ist.“
Marko: Endlich Vorteile eines Werksteams
Helmut Marko gilt als einer der Schlüsselpersonen hinter dem Red Bull Honda Deal. “Wir haben nun endlich die Vorteile eines Werksteams. Bei Renault haben wir die ganzen Motor- und Qualifyingupdates erst später bekommen. Die Ressourcen von Honda sind vielversprechender als die von Renault.“. Auch in Sachen Vertragsverlängerung mit Daniel Ricciardo könnte laut Marko der Deal helfen. “Er wird nächstes Jahr von uns das beste Auto bekommen – mit dem Honda Motor!“, gibt sich Marko kämpferisch.
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