Obwohl Liam Lawson eine herausragende F1 Saison 2026 fährt, wird die Luft für den Neuseeländer immer dünner.
So hart kann die Formel 1 sein – Lawson hat seinen Visa Cash App RB Teamkollegen Arvid Lindblad im Griff, ist in der Fahrer-WM auf P9 als „Best of the Rest“, und fuhr in Monaco auf P5.
Dennoch könnte er seinen Sitz bei den Racing Bulls für die Saison 2027 verlieren, weil Red Bull Junior Nikola Tsolov für die Formel 1 bereit ist, und vor allem fünf Jahre jünger.
„Die Philosophie der Racing Bulls ist junge Talent in der Formel 1 heranzuführen und darin sind wir seit Jahren ganz vorne,“ erklärt CEO Peter Bayer.
Dementsprechend kann der Österreicher einem Engagement Tsolovs viel abgewinnen und war von dessen Leistung im ersten freien Training von Mexiko beeindruckt.
„Ehrlich gesagt war Nikolas Leistung am Freitag herausragend. Es war sein erstes Mal in diesem Auto, und er hat sich absolut perfekt ins Team integriert.“
Allerdings unterstrich Bayer, dass „die Fahrerentscheidung für 2027 bei Alan (Alan Permane, Teamchef) liegt. Er wird sie treffen, wenn er den richtigen Zeitpunkt dafür gekommen sieht.“
Sollte man sich für Tsolov entscheiden, wäre das aus Sicht Bayers keine Entscheidung gegen Lawson, der dessen Performance lobte.
„Liam fährt eine Topsaison, absolut. Das ist die einhellige Meinung im Fahrerlager.“
„Gleichzeitig besteht unsere Rolle als führendes Team in der Nachwuchsförderung für die Formel 1 darin, kontinuierlich neue Fahrer in den Sport zu bringen.“
Sollte Lawson die Racing Bulls verlassen müssen, könnte der Kiwi noch beim Cadillac F1 Team, wo Valtteri Bottas vor dem Aus steht.
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