Zweiter Ausfall in der noch jungen F1-Saison 2018 für den Ferrari-Piloten – in Barcelona musste Kimi Räikkönen seinen Wagen erneut abstellen. Nach 26 Runden rollt der Finne auf dem vierten Platz liegend im Schneckentempo zurück an die Box. Der „Iceman“ hadert nun mit einem mittlerweile 47 Punkte-Rückstand auf den WM-Führenden Lewis Hamilton.
Was genau den SF71H lahmlegte, ist immer noch unklar. „Wir hatten kaum Vortrieb – genug, um herumzufahren, aber nicht mit vollen Tempo“, sagt Räikkönen.
Bis zu dem Vorfall sah es so aus, als sollte Räikkönen zwar nicht an die Mercedes und seinen Teamkollegen Sebastian Vettel herankommen, sich aber vor den Red Bulls behaupten können. „Ich bin mit dem Grip gut klargekommen, aber wir werden nie Gewissheit haben“, sagt er.
Auch wenn er nicht um Platz eins gefahren ist, ärgert sich der Weltmeister des Jahres 2007 über seinen Ausfall: „Das war alles andere als ideal. Wir wollen Rennen gewinnen. Wenn wir nicht einmal ins Ziel kommen, haben wir gar nicht die Chance dazu.“
Im Rennen hätte es für Ferrari im Duell mit Mercedes „nicht so schlecht“ ausgesehen, obwohl die Silberpfeile in Barcelona die Überhand gehabt hätten.
Ob das an Pirellis Spezialkonstruktion für Strecken mit glattem Asphalt liegt, die auch in Spanien zum Einsatz kam, weiß Räikkönen nicht: „An den Reifen ist natürlich etwas verändert worden – inwiefern uns das trifft, keine Ahnung“, rätselt er. Der Finne hat nach seinem zweiten Ausfall 2018 an seinem 47 Punkte-Rückstand auf WM-Leader Lewis Hamilton zu knabbern: „Das Ganze versetzt uns in eine ziemlich schlechte Ausgangslage.“
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