Der GP in Spanien nahm für den Finnen ein jähes Ende, doch es gibt auch gute Nachrichten aus dem Ferrari-Lager: der Antrieb scheint nicht nachhaltig beschädigt zu sein.
Glück im Unglück für Ferrari. Nach dem Ausfall von Kimi Räikkönen beim GP von Spanien kommt aus dem Ferrari-Lager nun die Entwarnung: der Antrieb muss nicht getauscht werden. Das bedeutet, dass der Finne nicht auf die dritte Power-Unit zurückgreifen muss und somit noch einen Joker hat, bevor er das erlaubte Maximum erreicht.
Der Grund für den Ausfall ist lediglich ein Verkabelungsproblem und keine Beschädigung am Motor. Die Antriebseinheit wurde erst am Freitag getauscht, da es ein Problem mit der ersten Einheit gab.
Der Tausch der Einheit kam natürlich viel zu früh, denn bei drei straffreien Power-Units und insgesamt 21 Rennen, muss eine Einheit mindestens sieben Rennen halten, wenn man das komplette Jahr ohne Gridstrafe überstehen will. Nun bleibt nur noch die Frage offen, ob Ferrari auf volles Risiko geht und Räikkönen somit das Motorupdate, das für Kanada geplant ist, bekommt, oder ob man lieber auf Nummer sicher geht und erstmal auf das Update verzichtet und nicht direkt den dritten Motor einbaut.
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