Räikkönen im Pech

TEST JEREZ 2014Nachdem der Finne einen tollen Start verzeichnete, warf ihn eine Touchierung von Max Chilton mit anschließendem Plattfuß soweit zurück, dass an keine Top-Platzierung im Rennen von Monaco mehr zu denken war. ..

Toucheé während Safety Car-Phase

Der Grand Prix von Monaco begann für den Finnen an sich verheißungsvoll. Sofort nach dem Start kam er auf Platz vier vor und belegte nach dem frühen Renn-Aus von Sebastian Vettel Platz drei. Diesen konnte er auch lange behaupten, jedoch warf ihn ein Fehler von Marussia-Pilot Max Chilton aus dem Rennen um die Podestplätze.

In Runde 29 musste der Ferrari-Pilot durch den von Chilton verursachten Schaden am rechten Hinterreifen an die Box und fiel dadurch auf Platz 13 zurück. Dies raubte ihm alle Chancen, einen Platz im Spitzenfeld zu belegen. Auch der weitere Rennverlauf lief für Räikkönen recht unglücklich. In der Loews-Kurve versuchte er, Kevin Magnussen zu überholen, kollidierte aber. Ohne ihn zu touchieren, schaffte er diese Kurve nicht und kam zum Stillstand. Räikkönen hatte sich bei seinem Lenkeinschlag verschätzt, sodass er kurz zurückschieben musste. Für diesen Zwischenfall bekam er von den Stewards auch eine Verwarnung.

Räikkönen verärgert über Stewards

Der Finne hadert einmal mehr mit den Rennkommissaren. Als er zu seinem Fast-Zusammenstoß mit Kevin Magnussen befragt wurde, erzählte er von dem Auffahrunfall von Chilton. „Die Kommissare meinten, dass sie davon nichts wüssten“, wundert sich der Ferrari-Pilot. „Auf die Frage, wie denn das sein kann, meinten sie: Charlie Whiting hat uns nichts darüber erzählt. Auf meine Rückfrage bei Whiting stellte sich das aber als falsch heraus. Ich halte so etwas für unehrlich“, ärgert sich Räikkönen. Noch dazu hatte Chilton zwischenzeitlich dafür schon eine Strafe erhalten.

Mit dem Ferrari F14-T ist der Finne immer noch nicht glücklich. „So wie heute gehen immer wieder kleine Dinge schief, die dann mein Rennen mehr oder weniger zerstören“, seufzt Räikkönen. „Plattfüße oder Leute, die mich berühren machen die oft guten Ausgangspositionen zunichte.“ Das Team arbeitet hart an einer Verbesserung des Autos, damit sein mageres Punktekonto noch deutlich Zuwachs bekommt. Mit nur 17 Zählern belegt der Finne lediglich Platz zwölf in der Fahrerweltmeisterschaft, weit hinter Teamkollegen Fernando Alonso.

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