Oscar Piastri sieht keinen „Zaubertrick“ bei Mercedes und deren Vorteil gegenüber McLaren
Piastri betonte, dass die Wettbewerbsfähigkeit von Mercedes auf kleinen Verbesserungen und nicht auf einem mystischen Vorteil beruhe.
„Da ist nichts Magisches dran. Ich denke, sie haben einfach mehr Abtrieb. Ich glaube, sie nutzen die Antriebseinheit momentan etwas besser als wir, und so einfach ist das. Da steckt keine Magie dahinter.“
„Wenn man im Rennwagen sitzt, ist Kimi [Antonelli] ziemlich schnell vor mir verschwunden (nach dem Safety-Car-Restart im chinesischen Sprintrennen). Das hilfreichste Werkzeug ist definitiv die Datenanalyse, und wir verlieren überall etwas an Zeit,“ so der Australier weiter.
„Es gibt nicht wirklich einen Bereich, in dem wir schwach oder stark sind. Es ist einfach ein bisschen überall, daher denke ich, dass mehr Abtrieb unsere größte Chance ist.“
Mit Blick auf den Vorteil von Mercedes wies Piastri die Annahme zurück, dass ein einziger Trick für deren Geschwindigkeit verantwortlich sei. „Wir haben in China gesehen, wie der Mercedes-geradeaus aufholt, was interessant war. Aber ich weiß nicht, ob der Vorteil tatsächlich mit dem Modus selbst zusammenhängt.“
„Ich denke, wir verstehen einigermaßen, wo wir in Bezug auf die Antriebsnutzung etwas Leistung einbüßen, und ja, ich bin mir sicher, dass da auch etwas dran ist, aber es sind einfach überall kleine Unstimmigkeiten.“
Der 24-Jährige äußerte sich auch zur Leistung von Ferrari und ging auf deren Stärken und Schwächen ein. „Ich finde Ferrari ebenfalls interessant, da sie in den Kurven fast noch besser zu sein scheinen, auf den Geraden aber vielleicht etwas schwächer – ob es am Antrieb oder am Luftwiderstand liegt, weiß ich nicht.“
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