Piastri „hätte das Rennen gewinnen können“

Oscar Piastri war nach seinem vierten Platz in Silverstone mehr als enttäuscht, denn für den jungen Australier hätte der Sieg drin sein können.

„Es fühlte sich wie ein Rennen an, das ich hätte gewinnen können. Wir haben viele gute Entscheidungen getroffen und hatten auch einige gute Momente. Als der Regen einsetzte, war unser Tempo wirklich stark. Ich denke, wir haben im richtigen Moment entschieden, wieder auf die Slick-Reifen zu wechseln, und auch die Entscheidung, die Medium-Mischung einzusetzen, war die richtige.“, analysiert Piastri.

„Leider habe ich aber in der Runde, die ich vor dem Wechsel auf die Intermediate-Reifen gedreht habe, viel Zeit verloren. Das müssen wir analysieren. Als die Entscheidung getroffen wurde, dass ich eine Runde länger draußen bleibe, fand ich das in Ordnung. Denn ich war zu jenem Zeitpunkt eine halbe Sekunde hinter Lando Norris unterwegs, und ich hätte viel Zeit verloren, wäre ich gleich mit Lando an die Box abgebogen.“, erklärt er.

Wie viele Experten und auch Fans wusste auch Piastri direkt danach, „dass ich in Schwierigkeiten steckte, als ich an der Boxengasse vorbei war. Doch letztlich war das eine der schwierigsten Entscheidungen, die man in der Formel 1 treffen kann. Beide Autos waren auf den Positionen 1 und 2 und es lag nur eine halbe Sekunde zwischen uns. Der Regen kam und wir mussten schnell entscheiden, ob beide an die Box abbiegen. Viel mehr Druck kann man gar nicht haben. Leider haben wir das nicht richtig hinbekommen.“

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